Jugend-Hessenliga: U15, U17 und U19 des KSV haben einen Lauf wie lange nicht mehr

Junglöwen im Aufwind

Tjarde

Kassel. Die drei Hessenliga-Nachwuchsmannschaften des KSV Hessen Kassel stehen kurz vor der Winterpause so gut wie schon lange nicht mehr da. Alle drei Fußball-Teams haben ihren Punkteschnitt im Vergleich zur Vorsaison deutlich gesteigert. Eine Analyse:

A-Junioren

• Die Gründe: „Die Jungs haben sich von einer Mannschaft, die im letzten Jahr vorrangig erst einmal gut stehen wollte, zu einem Team entwickelt, das selbst dominant auftritt“, sagt Trainer Alfons Noja, der auch von einem guten 98er-Jahrgang beim KSV profitiert. „Sowohl individuell als auch als Kollektiv haben wir zugelegt.“

• Die Köpfe: Tjarde Bandowski führt mit bereits elf Treffern klar die Liga-Torjägerliste an. Neben dem Stürmer machten U-19-Nationalmannschaftsaspirant Brian Schwechel sowie Laurin Unzicker und David Lensch die Vorbereitung bei den Regionalliga-Männern mit. Steven Rakk, Valentin Kliebe und Jan-Erik Leinhos kamen dort schon zum Einsatz.

• Die Ziele: „Die Jungs haben sich vorgenommen, das letzte Jahr noch mal zu toppen. Wir wollen wieder unter die ersten Fünf“, sagt Noja. „Dazu müssen wir bei unserer offensiven Spielweise noch etwas besser die Defensive vorbereiten. Wir haben zu viele plumpe Tore kassiert. Da waren wir in der vergangenen Saison etwas konsequenter.“

B-Junioren

• Die Gründe: „Wir haben die Neuzugänge schnell integriert“, sagt Trainer Claus Schäfer. Mit Johannes Müller, Frederik Trümner, Maurice Göbel, Nuri Huseini und Jonas Labonte sind fünf von ihnen Stammspieler. Zudem ist die Defensivabteilung seit einem Jahr eingespielt.

• Die Köpfe: Der beste Torschütze ist Maurice Göbel (acht Treffer). „Unser Zentrum ist extrem stark“, führt Schäfer aus. „Unser Umschaltspiel ist sensationell.“

• Die Ziele: Nach zwei neunten Plätzen will die U15 nun mehr. Vielleicht gelingt es dem Team, sich unter den Top Fünf zu behaupten. Und woran gilt es noch zu feilen? „Wir brauchen noch zu viele Chancen und müssen mehr Tore schießen“, sagt Schäfer.

C-Junioren

• Die Gründe: Sechs, sieben der zehn Kasseler Neuzugänge stehen regelmäßig in der Startelf. „Das ist schon ein Fingerzeig, dass wir bei den Transfers vieles richtig gemacht haben“, sagt Trainer Christian Andrecht. „Wir sind breiter aufgestellt. Wir können wechseln, ohne einen Leistungsabfall zu haben.“

• Die Köpfe: Moritz Flotho hat mit sechs Treffern bislang die meisten Tore geschossen, oft bedient von Jerome Löber. Als Schlüsselspieler nennt Andrecht zudem die Innenverteidiger Leonid Bechtel und Romeo Asare.

• Die Ziele: „Wir wollen weiter Tuchfühlung nach oben behalten und noch das eine oder andere Top-Team ärgern“, erklärt Andrecht, dessen Team sich zuletzt 0:0 von Tabellenführer Wehen trennte. „Und“, ergänzt der Coach, „wir wollen uns in zwei Wochen im Derby gegen den KSV Baunatal für die Niederlage im Hinspiel revanchieren.“

Von Sebastian A. Reichert

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