Hessenliga: Kasseler B-Junioren erwarten Nachbarn Baunatal

Wieder KSV gegen KSV

Wiedersehen: Erik Morozov (links) von den Junglöwen und der Baunataler Marcel Fischer, hier noch als C-Junioren, stehen sich mit ihren Mannschaften nun als B-Junioren gegenüber. Foto: Malmus

Kassel/Baunatal. Das zweite Derby der Hessenliga-Nachwuchsfußballer in der Region Kassel steigt bei den B-Junioren. Im Rahmen des dritten Spieltags empfängt der KSV Hessen Kassel am Sonntag ab 10.30 Uhr auf dem G-Platz an der Damaschkestraße den KSV Baunatal.

„Niederlagen gegen die Hessen tun immer doppelt weh“, weist Gäste-Trainer Jens Helmerich auf die Brisanz des Nachbarschaftduells hin. Ansonsten sei es aber ein Spiel wie jedes andere, relativiert Helmerich: „Ich schätze den KSV nicht ganz so stark wie Darmstadt 98 ein.“ Bei den Lilien unterlag der Aufsteiger zum Auftakt 0:1. „Die Hessen sind sehr diszipliniert und auch gefährlich bei Standards. Für uns sehe ich aber einen Vorteil in der Offensive. Wir wollen auf jeden Fall punkten.“

Wie schon beim U-15-Derby zwischen dem KSV Hessen und dem KSV Baunatal (0:3) könnte es am Sonntagmorgen erneut zum Duell zweier Zwillingspaare kommen. Bei den Junglöwen spielen Jan und Andre Paar, bei Baunatal Valton und Valdrin Kodra.

„Wir hätten lieber Freitagabend oder Samstag gespielt – nun spielen wir quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit“, moniert Claus Schäfer, Trainer des KSV Hessen Kassel, dass eine Verlegung der Partie mit den Gästen nicht mehr zu realisieren war.

Schäfer: „Baunatal hat eine gute Mannschaft mit einer stabilen Viererkette, einem gefährlichen Justin Wieczorek über links und einem starken Thomas Siks im Sturm.“

Bei den Gastgebern stehen Schlussmann Alexander Kelb und auch der zuletzt leicht angeschlagene Soleyman Rahmani wieder zur Verfügung. Nachdem beim Baunataler 1:1 auf eigenem Platz gegen Rot-Weiss Frankfurt am vergangenen Samstag der genesene Nico Brand wieder eingewechselt werden konnte, steht einem Startelf-Einsatz des torgefährlichsten Spielers der VW-Städter wohl nichts mehr entgegen. Valton Kodra und Marius Rohde sind angeschlagen.

Von Sebastian A. Reichert

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