Zum KSN+VGH Junior-Cup kommt sogar der Bundestrainer nach Northeim

Los geht’s gegen die Wölfe

Bald geht’s los: Mit der Partie Northeim gegen VfL Wolfsburg, die es auch im vergangenen Jahr gab (siehe oben), beginnt der KSN+VGH Junior-Cup. Das teilten (von links) Philipp Weißenborn (Eintracht Northeim), Ulf Hasse (VGH), Gernot Bollerhei (Kreis-Sparkasse) sowie Moritz Braukmüller und Tim Schwabe (Eintracht) mit. Fotos: osx/mwa

Northeim. Mit drei Neulingen im erneut erstklassig besetzten Teilnehmerfeld geht der KSN+VGH Junior-Cup für U14-Nachwuchsfußballer am 10. und 11. Dezember in der Northeimer Schuhwallhalle in seine zehnte Auflage. Im vergangenen Jahr waren insgesamt rund 1000 Zuschauer beim in dieser Altersklasse bestbesetzten Turnier Deutschlands dabei.

? Welche Mannschaften sind am Start?

!Gastgeber Eintracht Northeim hat mit dem VfL Wolfsburg, Borussia Dortmund, Mainz 05, Hertha BSC Berlin, Vorjahressieger Werder Bremen, dem 1. FC Köln, dem Hamburger SV, der TSG Hoffenheim und Bayer Leverkusen neun Clubs am Start, die auch im vergangenen Jahr dabei waren. Mit dem FC St. Pauli kehrt ein alter Bekannter zurück. Zum ersten Mal kommen Jahn Regensburg, der VfB Stuttgart und der SV Darmstadt 98. Sie ersetzen den FC Ingolstadt, den 1. FC Nürnberg, Eintracht Frankfurt und Arminia Bielefeld.

? Was hat sich der Gastgeber vorgenommen?

! Letztes Jahr hatte sich Northeim den Titel Turniersieger-Besieger gesichert. In der Vorrunde gewann das Team 4:3 gegen Werder Bremen, das später im Finale gegen Dortmund siegte. Auch jetzt ist ein Remis oder vielleicht sogar wieder ein Erfolg gegen einen der sonst meist übermächtigen Gegner das Ziel. „Die Zwischenrunde, die die besten vier Teams der beiden Vorrundengruppen erreichen, ist utopisch“, sagt Eintrachts sportlicher Leiter Philipp Weißenborn.

? Wer ist der Favorit auf den Turniersieg?

! Das ist nur ganz schwer zu sagen. Bei den bisher neun Auflagen des Cups, zum vierten Mal findet er nun in Northeim statt (zuvor Alfeld), gab es neun verschiedene Sieger.

? Warum kommen die Nachwuchsteams der Proficlubs immer wieder nach Northeim?

! Weil das Turnier qualitativ in Deutschland nahezu einmalig ist. Das wird in diesem Jahr eindrucksvoll dadurch bestätigt, dass sich Michael Feichtenbeiner angekündigt hat. Das ist der Nationaltrainer der Altersklasse U15. Er will die Tage nutzen, um sich ein Bild von den besten Kickern dieses Jahrgangs zu machen. Beim Junior-Cup gab es bereits einige Rohdiamanten zu sehen, die eine große Karriere hingelegt haben. Noch in Alfeld waren beispielsweise Mario Götze, Leroy Sane und Lewis Holtby dabei. (mwa)

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