Regionale Klubs hoffen bei der Auslosung auf attraktive Gegner

Sparkasse & VGH-Cup: Wer stoppt die U 19-Fußballer von Austria Wien?

Göttingen. Vier internationale Spitzenteams, acht Vereine aus der Nachwuchs-Bundesliga und 16 regionale Klubs streiten beim Sparkasse VGH-Cup (5. bis 8. Januar 2017) wieder um Triumphe und Platzierungen.

Der Titel der 28. Auflage des internationalen Turniers für U 19-Fußballer dürfte allerdings wieder so gut wie vergeben sein. Denn in den vergangenen drei Jahren stemmten stets die Akteure von Austria Wien den Pokal nach dem Finale in der Lokhalle in die Höhe. 

Kein Wunder deshalb, dass der Klub aus der österreichischen Hauptstadt erneut als großer Favorit in das Rennen starten wird. Doch zumindest vom Namen her erhält die Austria jetzt große Konkurrenz. Denn mit Manchester United kommt ein englischer Klub mit enormer Strahlkraft in die Lokhalle. „Dass wir einen Klub, der zu den fünf größten und bedeutendsten Vereine der Welt zählt, verpflichten konnten, ist einfach super“, freut sich Holger Jortzik von der veranstaltenden Fest-GmbH über die Teilnahme des englischen Rekordmeisters.

Der PSV Eindhoven und der FC Kopenhagen komplettieren das internationale Teilnehmerfeld. Im Vergleich zum vergangenen Turnier sind die Chinesen aus Guangzhou und der FC Fulham nicht mehr dabei. Doch wie bei Nachwuchsklubs auf der Insel üblich, werden die Engländer vorab die Turnierstätte besichtigen. In der kommenden Woche wird Marek Szmid in der Universitätsstadt erwartet. Der „ManU“-Manager für Reisen und internationale Beziehungen wird die Lokhalle, das Hotel, die medizinische Versorgung sowie Restaurants und vieles mehr unter die Lupe nehmen.

Nur noch vier Kreisligisten

Wesentlich entspannter dürften dagegen die 16 regionalen Vereine der Auslosung am Donnerstag entgegen sehen. Sie hoffen auf attraktive Lose – und auf eine echte Chance, die Zwischenrunde am Finaltag in der Lokhalle erreichen zu können. „Weil das sportliche Gefälle in den vergangenen Jahren zu groß war, machen nur noch vier Vereine aus der Kreisliga mit“, erklärt Jortzik. Acht Teams stammen aus der Bezirksliga, vier aus der Landes- oder Niedersachsenliga. Neben Eintracht Northeim, der JSG Weper, der JSG Uslar/Solling, der JSG Sülbeck, dem JFV Rhume-Oder, TuSpo Weser Gimte ist auch die JSG Nieste/Staufenberg dabei.

Neuer Wanderpokal

Dass am Ende zum vierten Mal in Folge wieder Austria Wien jubeln wird, halten die Veranstalter und Turnierbeobachter nicht für ausgeschlossen. Auf jeden Fall wird der Sieger den Besuchern einen ganz neuen Cup präsentieren. Denn laut Reglement ist der bisherige 86 Zentimeter hohe Pokal, der seit dem ersten Turnier in der Lokhalle im Jahr 2000 vergeben wurde, jetzt im festen Besitz der Austria. „Der neue Wanderpokal ist 1,10 Meter groß und 13 Kilogramm schwer“, sagt Jortzik über den neuen Wanderpokal, für den ein vierstelliger Betrag fällig wurde.

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