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Junglöwen steigen nach 1:1 auf

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Luftkampf: Der Kasseler Nils Stendera (rechts) kommt vor Alsbachs Marvin Mangold an den Ball. 
 Foto:  Zgoll
Luftkampf: Der Kasseler Nils Stendera (rechts) kommt vor Alsbachs Marvin Mangold an den Ball. Foto:  Zgoll

Kassel. Das Zittern in den letzten Minuten hätten sie sich ersparen können, wenn sie unmittelbar zuvor eine ihrer Kontermöglichkeiten verwertet hätten. Doch nach dem Abpfiff spielte dies keine Rolle mehr: Das 1:1 (0:0)-Unentschieden auf eigenem Platz gegen den JFV Alsbach-Auerbach reichte den C-Junioren des KSV Hessen Kassel, um nach ihrem 1:0-Erfolg im Hinspiel den Aufstieg in die Fußball-Hessenliga perfekt zu machen.

Womöglich machten es sich die Junglöwen dennoch schwerer, als nötig gewesen wäre. „Das 1:0 von Alsbach war ein gefährliches Resultat. Deshalb wollten wir nicht zu offensiv spielen, sondern den Gegner zunächst vom eigenen Tor fernhalten“, begründete Trainer Christian Andrecht die Zurückhaltung seiner technisch überlegenen und individuell besser besetzten Elf gegen harmlose Südhessen.

Dennoch wäre der KSV vor 200 Zuschauern in Rückstand geraten, wenn Torhüter Marius Schaub bei einem Direktschuss der Gäste aus wenigen Metern nicht mit einem tollem Reflex gerettet hätte (23.).

In der Pause mahnte Andrecht mehr Aktivität und ein besseres Nutzen der Räume an, und seine Jungs setzten die Anweisung um. Nach einem zügigen Angriff über Semih Baykan scheiterte Cihan Ünsal zunächst noch im letzten Moment. Die Verwirrung in der Alsbacher Abwehr nach der folgenden Ecke nutzte der aufgerückte Innenverteidiger Lucas Ampong dann jedoch zum 1:0 (42.).

Alles schien nun für die Junglöwen zu laufen. Aber nachdem ein Weitschuss von Nils Stendera an der Latte gelandet war, leistete sich die Deckung eine Unachtsamkeit, welche die Gäste mit dem unvermittelten Ausgleich durch Emre Gök bestraften (55.).

Den erlösenden zweiten Treffer brachten die Junglöwen nicht zustande, überstanden aber die Schlussoffensive der Gäste. Ein Kopfball strich übers Tor, einmal musste Schaub noch auf der Linie retten. In der hektischen Nachspielzeit sahen der KSVer Luca Waurich und Gök Rot.

KSV Hessen: Schaub - Waurich, Ampong, Zawada (70. Richter), Lippmann (70.+2 Höhmann) - Urbano, Stendera - Ünsal, Öz (68. Bonic), Civale - Baykan.

Von Wolfgang Bauscher

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