„Jetzt nicht durchdrehen“ - FC Niemetal ist Herbstmeister

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Rustikaler Einsatz: Hemelns Verteidiger Christian Henne (rechts) fährt gegen den Niemetaler Andreas Spillner das lange Bein aus. 

Imbsen. Mit einem 4:0 (2:0)-Heimsieg gegen den TSV Jahn Hemeln untermauerte der FC Niemetal seine Herbstmeisterschaft in der 2. Fußball-Kreisklasse D.

Große Freude: Der zweifache Torschütze Janos Jenssen (vorn) wird von Marcel Mechmershausen geherzt.

Hemeln hatte drei Siege aus seinen letzten vier Saisonpartien aufzuweisen. Ein guter Grund also, um fürs Spiel der Woche einmal in Imbsen vorbeizuschauen. Doch was die Zuschauer dann sahen, war eine recht einseitige Partie. „Niemetal war einen Tick aggressiver und wir haben es kaum einmal geschafft, eine gute Chance herauszuspielen“, meinte Jahn-Trainer Holger Bode. Das traf es. Denn die Gastgeber, bei denen Spielertrainer Sebastian Gundelach diesmal die zweite Stürmerposition neben Brian Krech dem 19-Jährigen Thomas Szatmari überließ, war - ohne zu glänzen - spielbestimmend. Routiniert markierte Gundelach das frühe 1:0 bei einem Konter. Dann traf Krech den Pfosten, ehe sich lange nichts mehr tat. Aufgeschreckt wurden die Niemetaler Anhänger in der letzten Minute der ersten Hälfte: Plötzlich hatte Hemelns Brossok nach Grünewalds Freistoß die Großchance zum Ausgleich. Schlöder im Tor parierte stark, und im Gegenzug hob Andreas Spillner den Ball über TSV-Keeper Kirschner hinweg zum 2:0 ins Tor. Dümmer hätte es für Hemeln nicht laufen können. 

Damit war die Vorentscheidung schon gefallen, doch die Niemetaler wollten den Zuschauern noch etwas bieten. Sensationell Gundelachs Hammer aus 22 Metern. Florian Kirschner hatte keine Chance, das Geschoss festzuhalten und der der 20-jährige Janos Jenssen, vor der Saison von Dransfelds Reserve gekommen, staubte ab. Der eingewechselte Ali Jaafar traf den Pfosten und erneut Jenssen legte mit einem Lupfer den Deckel auf einen verdienten Erfolg.

Das Wort Aufstieg wollte Sebastian Gundelach aber noch nicht in den Mund nehmen. „Bei uns spricht niemand davon. Man hat letztes Jahr gesehen, dass wir noch nicht die Stabilität hatten. Wir dürfen trotz der Herbstmeisterschaft jetzt nicht durchdrehen“, meinte der Spielertrainer und Ex-Profi.

FC Niemetal: Schlöder - Schäfer, Salou, Schoß, Gundelach - Jenssen, Lange, Treger, Spillner - Szatmari, Krech. Eingewechselt: Marcel Mechmershausen, Jaafar, Hillmer.

Jahn Hemeln: Kirschner - Grünewald, Henne, Brossok, Kühne - Keller, Ludewig, Wolff, Dietrich, Kujawski - Olesch. Eingewechselt: Wallbach.

SR: Diedrich (Hedemünden)

Tore: 1:0 Gundelach (13.), 2:0 Spillner (45.), 3:0 Jenssen (75.), 4:0 Jenssen (85.). (mbr)

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