Spiel der Woche: Ernst: „Wir können uns auch nach dem Spiel in die Augen sehen“

Söder muss gleich im Derby ran

Speele. In der 1. Fußballkreisklasse Süd kommt es an diesem Sonntag zum ersten von zwei Altkreisderbys dieser Saison: Der TSV Speele empfängt am Sonntag um 14.30 Uhr auf dem Platz an der Fulda die SG Escherode/Uschlag.

Die Rollen in diesem Derby scheinen klar verteilt: Die noch sieglosen Speeler treffen auf den Drittplatzierten. Vor einer Woche spielte die SG 0:0 gegen den Nikolausberger SC, während Speele bei der SG Niedernjesa mit 0:4 unterlag. Und nicht nur die Punkte waren die Speeler los, sondern auch ihren Trainer Gerd Kahlke, der den TSV zwischen 2013 und 2016 von der 3. in die 1. Kreisklasse geführt hatte.

Im Altkreisderby wird Marcel Söder Kahlkes Platz auf der Bank einnehmen. Für die endgültige Klärung der Frage, wer Kahlke nachfolgen soll, will der TSV sich aber bis spätestens zum Rückrundenbeginn Zeit lassen.

(Übergangs-) Trainer Söder sieht seine Elf vor diesem Spiel in der Pflicht: „Der Klassenunterschied, der in Niedernjesa deutlich wurde, darf sich nicht mehr wiederholen.“ Zumal das mit Spannung erwartete Derby eine besondere Erwartungshaltung mit sich bringe. Auch wenn es zwischen den beiden Staufenberger Mannschaften keine übergroße Rivalität gebe: Gewinnen wollten sie schon beide. Doch selbst wenn in einem Derby bekanntlich alles möglich sei, wäre er schon mit einem Zähler zufrieden. Den Speelern wird am Sonntag nach seiner fünften Gelben Karte Nino Rösler fehlen. Unklar ist der Einsatz Christoph Hayms, der unter der Woche an einer Verletzung laborierte.

Speeles Gast, die SG Escherode/Uschlag, hat sich trotz des Remis gegen Nikolausberg in der Spitzengruppe festgesetzt. SG-Trainer Carsten Ernst ist wie sein Gegenüber „gespannt auf das Derby“. Für ihn sei Speeles Kader „deutlich besser als sein Tabellenplatz“. Kommt noch hinzu, so der SG-Coach, dass der Trainerwechsel beim TSV zusätzliche Kräfte freisetze. Ernst akzeptiert zwar die Favoritenrolle, mahnt aber: „Das wird für uns sicherlich kein Selbstläufer.“

Die SG muss am Sonntag auf den verletzten Marcel Ernst verzichten. Ansonsten stehen dem Trainer alle Spieler zur Verfügung. Große Rivalitäten zwischen den beiden Mannschaften sieht auch Ernst nicht: „Wir konnten uns vor dem Spiel in die Augen sehen - und wir werden uns auch nach dem Spiel in die Augen sehen können.“ (bf)

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