Spiel der Woche: Statistik der letzten zwei Jahre widerspricht dem DSC-Trainer

DSC sieht sich als Außenseiter

Drei Mal traf Benjamin Mielenhausen (links) gegen die Werrataler (rechts: Gerrit Hartig). Foto: Schröter

Dransfeld. Zum dritten und somit letzten Altkreisderby der Kreisliga-Vorrunde empfängt der DSC Dransfeld am Sonntag den Titelaspiranten SV Türkgücü Münden (Anpfiff auf dem Sportplatz am Bleichanger: 14.30 Uhr).

„Wir sind klarer Außenseiter“, schiebt DSC-Spielertrainer Benjamin Mielenhausen die Favoritenrolle den Mündenern zu. Dabei spricht die Statistik eine andere Sprache: In den letzten beiden Spielzeiten holte der DSC aus vier Spielen gegen Türkgücü ohne Niederlage zehn Punkte. Hinzu kommt, dass die Hasenmelker in dieser Saison zuhause noch ungeschlagen sind. Und nach einem schlechten Spiel (wie zuletzt beim 0:0 Bernshausen) haben sie immer eine überzeugende Vorstellung abgeliefert und (meist hoch) gewonnen. Der Tabellenführer aus der Dreiflüssestadt sollte also gewarnt sein, zumal die Leistungen in den letzten Wochen alles andere als überzeugend waren. „Das wird eine ganz schwere Aufgabe“, rechnet Trainer Christos Drizis denn auch mit einem engen Spiel. Seine Elf werde nicht den Fehler machen, die Dransfelder zu unterschätzen. „Dafür sind die viel zu stark“, sagt er. Während Benjamin Mielenhausen personell wohl auf denselben Kader zurückgreifen kann wie in Bernshausen (und die Mannschaft damit die Chance zur Rehabilitation bekommt), kehren beim SV Türkgücü die zuletzt gesperrten Ilhan Özcan und Mustafa Cakmak sowie der genesene Vesi Yavuz zurück. „Ich denke, dass die Tagesform entscheidend sein wird“, sieht Benjamin Mielenhausen sein Team trotz der selbst auferlegten Außenseiterrolle nicht ohne Chance. „Und ich hoffe vor allem, dass es ein schönes Spiel wird“, wünscht sich Christos Drizis eine Partie ohne Ärger und Stress. (per)

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