Fußball-Kreisliga: Jan Schlieper kehrt am Sonntag als Torwart der SVG Einbeck nach Bodenfelde zurück

„Weser bleibt mein Heimatverein“

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Undankbare Aufgabe: Der FC Weser, hier mit Steffen Tesmer (links), muss am Sonntag gegen die starke SVG Einbeck ran. Das Bild entstand beim Spiel des FC Weser beim FC Auetal in der vergangenen Saison.

Northeim. Ist in der Fußball-Kreisliga ein Alleingang der SVG Einbeck überhaupt noch zu verhindern? Sonntag steht der Tabellenletzte FC Weser vor der nahezu unlösbaren Aufgabe gegen den starken Spitzenreiter.

Auf die zuletzt arg gerupfte SG Hollenstedt/Stöckheim wartet bereits am Freitag gegen den FC Auetal eine richtungsweisende Auseinandersetzung. Ebenfalls schon Freitag spielt der FC Lindau gegen die SG Ilmetal/Dassensen.

FC Weser - SVG Einbeck (So. 14.30 Uhr). Jan Schlieper (SVG Einbeck): „Gegen meine ehemaligen Mannschaftskameraden wird das für mich ein ganz besonderes Spiel. Die sportliche Herausforderung und berufliche Gründe waren für den Wechsel nach Einbeck ausschlaggebend. Dort ist im Umfeld alles etwas größer aufgestellt. Weil wir als Mannschaft wissen, dass die Meisterschaft nur mit Leidenschaft und Einsatzwillen zu erreichen ist, begegnen wir jedem Gegner mit dem nötigen Ernst. So werden wir auch in die Partie in Bodenfelde gehen. Wir müssen es erst einmal schaffen, den Abwehrriegel meiner ehemaligen Mitspieler zu brechen. Auch wenn ich nicht mehr für Weser spiele, bleibt das für immer mein Heimatverein.“

SG Hollenstedt/Stöckheim - FC Auetal (Fr. 18.45 Uhr). Hinter SG-Keeper Kolja Huttanus liegen die bittersten 180 Minuten als Fußballer. Zwei Niederlagen am Stück mit jeweils zehn Gegentreffern sind in der Kreisliga ohne Beispiel. Langsam wird es Zeit, das Ruder herumzuwerfen. Auetal tankte zuletzt jedoch mit einem 6:0 gegen Höckelheim mächtig Selbstvertrauen.

FC Lindau - SG Ilmetal/Dassensen (Fr. 19 Uhr). Die Heimniederlage gegen Edemissen (2:4) war in der Hochrechnung des FC Lindau nicht eingeplant. Um die nächste Aufgabe sind die Kicker von Trainer Ruven Schröter nicht zu beneiden. Die SG ist überaus kampfstark und hat zuletzt drei Mal am Stück gewonnen.

SV Höckelheim - SV Moringen (Sa. 14.30 Uhr). Mit langen Bällen schnell das Mittelfeld überbrücken! Mit dieser einfachen Spielweise hat die Moringer Mannschaft von Trainer Stephan Netter in die Erfolgsspur zurückgefunden. Solche komfortablen Sorgen haben die Höckelheimer nicht. Sie verloren die letzten drei Spiele ohne eigenen Treffer (0:7 gegen Einbeck, 0:2 gegen Denkershausen, 0:6 gegen Auetal).

SG Hillerse - SG Denkershausen (So. 14.30 Uhr). Die Anfangseuphorie bei Aufsteiger Hillerse ist längst der Realität gewichen. Nach zwei Siegen zu Saisonbeginn warten die Grün-Roten mittlerweile seit fünf Spielen (zwei Remis) auf einen Dreier. Denkershausen schickt sich währenddessen an, Kontakt zur Spitzengruppe herzustellen.

TSV Edemissen - SG Dassel/Sievershausen (So. 14.30 Uhr). Die Bilanz der vier letzten Partien (6:0, 4:1, 5:3, 3:3) um Kreisligapunkte spricht klar für die Gäste. Die Gastgeber werden alles daran setzen, den Bann endlich zu brechen. (osx)

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