Andre Köthe nicht mehr Trainer bei der SG Rotenburg/Lispenhausen

Die Wege trennen sich: André Köthe leitet seit Wochenbeginn nicht mehr das Training der SG Rotenburg/Lispenhausen. Für ihn hat Stefan Huhn vorerst übernommen. Foto: Walger

Rotenburg. André Köthe ist nicht mehr Trainer der SG Rotenburg/Lispenhausen. Nach der Talfahrt der vergangenen Wochen bis auf den vorletzten Rang der Fußball-Kreisoberliga zogen Coach wie Vorstand die Reißleine und trennten sich zu Wochenbeginn.

Stefan Huhn, bislang Trainer der Reserve, leitet vorerst das Training.

Einen Kandidaten für Köthes Nachfolge gibt es noch nicht, erklärte Hans-Otto Beisheim, Sportvorstand der Spielgemeinschaft.

Nach der enttäuschenden 1:4-Niederlage gegen den ESV Hönebach am Sonntag habe es ein Gespräch über die aktuellen Ergebnisse gegeben, schildert Köthe. Da sei man sich zwar einig gewesen, dass es „der falsche Ansatz ist, wenn ich zur Verantwortung gezogen werde“, sagt der Trainer, was der Sportvorstand bestätigt: „Wir können ja schlecht ein Dutzend Spieler entlassen“, sagt Hans-Otto Beisheim. Er betont: „Es war eine Entscheidung, die uns menschlich sehr, sehr leid getan hat. Wir hatten zunächst vor, bis zur Winterpause weiterzumachen und uns dann zusammenzusetzen.“

Dann aber habe man gesehen: „Es geht nicht mehr weiter. Der Verein musste handeln. Das sind die Mechanismen, die sind in der Kreisoberliga nicht anders als im Profibereich.“

André Köthe war eineinhalb Spielzeiten lang Trainer der SG Rotenburg/Lispenhausen. „Die Trainingsbeteiligung war zuletzt nicht so, wie wir uns das erhofft haben, es gab aber auch viele angeschlagene Spieler“, sagt Beisheim. „Vielleicht hat sich die Zusammenarbeit etwas abgenutzt.“ Er stellt aber klar: „André Köthe hat sich absolut nichts vorzuwerfen. Der Trainer ist nun mal das schwächste Glied in der Kette.“

Köthe selbst wünscht der Mannschaft, die am Samstag ab 13.15 Uhr beim Tabellenvierten, der Reserve des SV Steinbach, gastiert, alles Gute: „Die Jungs haben es verdient.“

Von Rainer Henkel

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