FSG Bebra erwartet die SG Haunetal

Im Wartestand: Marcel Woche (links) soll mit der FSG Bebra die SG Haunetal empfangen. Rotenburgs Matthias Wolf (rechts) wäre in Niederaula gefordert - so denn gespielt werden kann. Foto: Walger

Rotenburg. Der letzte reguläre Spieltag des Kalenderjahres 2016 steht für die Fußballer im Kreis am Sonntag um 14.30 Uhr an. Für Anfang Dezember sind noch Nachholspiele angesetzt.

Stimmen die aktuellen Wetterprognosen, dann könnte auf vielen Plätzen wohl gekickt werden. Wenn die jeweiligen Gastgeber denn überhaupt wollen, dass angepfiffen wird. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass eine lange Liste verletzter oder erkrankter Spieler die Chancen auf Punkte so schmälert, dass die Chancen auf einen Spielausfall im gleichen Maße steigen.

Manchmal gibt auch die vernünftige Überlegung den Ausschlag, dass ein weicher Platz umgepflügt würde und während der Winterpause nicht zum Trainieren zur Verfügung stünde. Denn auf dann möglicherweise gefrorenen Bodenrillen zu üben, birgt ein hohes Verletzungsrisiko.

Was das Wochenende angeht, bleibt den Aktiven und ihren Anhängern keine Wahl: Sie müssen abwarten, ob der Fußball rollt.

Schnelles Wiedersehen

Interessante Spiele gäbe es genug. Das der FSG Bebra gegen die SG Haunetal zum Beispiel. Es ist gerade gut einen Monat her, dass die beiden Mannschaften sich in Haunetal-Wehrda gegenübergestanden haben. Dieses Vorrundenduell ging mit 5:3 an die Bebraner.

Die Chancen auf eine Revanche auf der Biberkampfbahn stehen nicht schlecht für die Haunetaler. Denn Bebras Trainer Andreas Gleim plagen arge personelle Probleme. „Das Lazarett hat sich noch nicht gelichtet“, sagt er. „Ich habe auch keine Ahnung, wer am Freitag ins Training kommen wird.“ Gleim war in dieser Woche selbst außer Gefecht gesetzt und konnte die erste Übungseinheit nicht leiten.

Die FSG hat im November erst eine Begegnung absolviert. Klar, dass da der Spielrhythmus fehlt. Einen guten Grund gibt es aber, die Aufgabe gegen Haunetal übermorgen trotzdem anzugehen. Denn anderenfalls wird die Liste der Nachholspiele noch länger.

Dieses Problems sind sich auch die Verantwortlichen bei der SG Wildeck bewusst. Die SGW soll in Bosserode die SG Dittlofrod/Körnbach empfangen. Das Wildecker Torwartproblem hat sich inzwischen noch nicht gelöst. Andererseits sind die Dittlofroder nicht gerader in bestechender Form. Fünf Punkte haben sie aus den letzten acht Spielen geholt. Keine Bilanz, die einem Gegner Angst macht, aber wohl eine, die das Team in den Keller der Tabelle rutschen ließ.

Ein Trio muss reisen

Die anderen drei Rotenburger Altkreisvertreter stehen vor Auswärtsaufgaben und haben darauf, ob gespielt wird, gar keinen Einfluss. Der ESV Weiterode würde als Außenseiter zum Spitzenreiter Aulatal nach Kirchheim fahren. Einen Kampf um Tabellenplatz vier soll sich der ESV Hönebach in Untergeis mit der punktgleichen SG Ober-/Untergeis liefern.

Der Vorletzte, die SG Rotenburg/Lispenhausen, muss versuchen, im Kellerduell bei der unmittelbar vor ihr platzierten SG Niederaula/Hattenbach auf Biegen und Brechen zu punkten. Denn verlieren die Gäste, dann wächst ihr Rückstand zum Kontrahenten auf acht Punkte an.

Das wird Rotenburgs Stürmer Steffen Kanngießer auf jeden Fall zu verhindern versuchen. Er ist in der Vorrunde der vergangenen Saison für den damaligen Gruppenligisten Niederaula auf Torejagd gegangen, ehe er flugs an seine alte Wirkungsstätte am Wittich zurückgekehrt ist.

Von Thomas Walger

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