FSG Bebra spielt ohne vier

Es brennt vor Bebras Kasten: Eine Szene, die die FSG-Spieler (in Rot, hier im Spiel gegen Weiterode) im Duell mit der SG Hessen/SpVgg. auch erleben könnten. Foto: Walger

Von Rainer Henkel Bebra. Andreas Gleim war richtig optimistisch. „Das kann durchaus noch weiter aufwärts gehen", sei es ihm während der vergangenen Spiele seiner FSG Bebra in der Fußball-Kreisoberliga durch den Kopf gefahren.

Doch dann, just vor dem Duell mit Spitzenreiter SG Hessen/SpVgg. Hersfeld am Sonntag (15 Uhr) auf der Biberkampfbahn, kamen die Nackenschläge. „Niklas Engel hat einen Bänderriss und fällt länger aus, Christoph Allendorf hat einen Muskelfaserriss, Benedikt Jaschinski mindestens eine Zerrung. Und Thomas Eisel wird demnächst am Meniskus operiert. das sind vier absolute Stammspieler, die wir derzeit ersetzen müssen“, zählt Gleim auf. Besonders Engel und Allendorf seien zuletzt in großartiger Form gewesen. Dazu komme, jahreszeitlich bedingt, dass einige Akteure Grippe-geplagt seien. „Ich weiß wirklich nicht, wen ich gegen die Hessen aufstellen soll“, war der Trainer noch gestern ratlos.

Gleim denkt dabei nicht nur an die personellen Probleme, die die verletzungen in seinem Kader verursachen, sondern auch an die Spieler selbst. „Für die Jungs ist das doch unheimlich schade, wenn sie so langwierige Verletzungen haben. Und da leiden auch die anderen Spieler mit.“ Jetzt heißt es - wieder einmal - zu improvisieren. Aus der reserve werden wohl Akteure am Wochenende im Doppeleinsatz sein - eine Halbzeit für die Zweite, dann auf der bank und womöglich auf dem Rasen für die Erste.

Bei allen Problemen: Mit dem tabellenstand im Mittelfeld kann Andras Gleim durchaus zufrieden sein. Und er pocht darauf, dass seine Mannschaft längst nicht nur beton anrührt, sondern zumeist „tapfer nach vorn spielt“. In diesem Zusammenhang lobt er auch die Anhänger der FSG: „Das war schon beachtlich, wie viele da am Freitagabend nach Wehrda kommen, um die Mannschaft zu unterstützen.“

In welche Richtung das Pendel in dieser Saison ausschlägt, will der Trainer nicht prognostizieren. Vor dem Auftritt am Sonntag gibt er sich vorsichtig: „Normalerweise freut man sich ja auf so ein Spiel.“

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