Blick über die Spielfelder: Neuer Trainer, fast neuer Trainer und Blicke nach oben

Zunächst einmal in Rotenburg in der Verantwortung: Stefan Huhn. Foto: Walger

Hersfeld-Rotenburg. Bei Fußball-Kreisoberligist SG Rotenburg/Lispenhausen hoffen die Verantwortlichen, dass sich die Wogen etwas geglättet haben. Aufgewirbelt wurden sie zu Wochenbeginn durch die Trennung von Trainer André Köthe - wir berichteten.

Der Sportvorstand um Hans-Otto Beisheim hofft nun auf eine Trotzreaktion der Mannschaft, die am morgigen Samstag beim SV Steinbach II spielt (13.15 Uhr). „Gegen Mannschaften, die spielerisch stark sind, haben wir eigentlich nie ganz schlecht ausgesehen“, hofft Beisheim sogar darauf, dass die Elf etwas aus Steinbach mitnimmt. Torwart Stefan Künzl steht nach seinem Urlaub wieder zur Verfügung. Beisheim stellt aber auch klar, dass man „in Steinbach verlieren kann“. Dann aber stünden noch vier wichtige Partien bis zur Winterpause aus. Stefan Huhn, bisher Trainer der Reserve, sitzt auf der Bank.

Weiterode will nachlegen

Dass mit einem Trainerwechsel nicht sofort der Erfolg zurückkehrt, musste Klassenkamerad ESV Weiterode erleben. Dort fuhr Andreas Rygula, Nachfolger von Patrick Courteaux und im Übrigen von 2011 bis 2013 Vor-Vorgänger von André Köthe in Rotenburg, zwar einen Premierensieg gegen Schlusslicht Soisdorf ein, dann aber gab es ein 2:3 in Hohenroda. Jetzt wollen die Weiteröder daheim gegen den bislang noch nicht überzeugenden Gruppenliga-Absteiger SG Niederaula/Hattenbach nachlegen (Sonntag, 15 Uhr).

Noch ein bisschen schwieriger wird es für die SG Wildeck. Sie tritt am Sonntag ab 15 Uhr bei der SG Ober-/Untergeis an. Und die ist nicht erst seit dem Remis gegen Spitzenreiter SG Hessen/SpVgg. ein richtig harter Brocken. Die Wildecker bangten schon vor Tagen um den Einsatz ihrer beiden Routiniers Steffen Rimbach und André Kirschke.

In der Kreisliga A 1 steht natürlich das Alheimer Derby zwischen Gudegrund/Konnefeld und Heinebach/Osterbach im Blickpunkt - siehe nächste Seite.

Anschluss ans Mittelfeld

Um den Anschluss ans obere Mittelfeld geht es dagegen zeitgleich in der Begegnung zwischen dem ESV Ronshausen und der SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz. Beide sähen sich eigentlich gern etwas weiter oben in der Rangordnung. Der ESV wird von Beobachtern seit Monaten für seine Aufbauarbeit gelobt, Und die Nentershäuser hatten bis vor Kurzem noch Tuchfühlung zur Spitzengruppe. Dann aber gab es im Oktober drei empfindliche Niederlagen gegen Aulatal II, bei Spitzenreiter Mühlbach/Raboldshausen und gegen Friedlos - dem standen nur die Pflichtsiege gegen die Kellerkinder Rotenburg/Lispenhausen II und Hohe Luft II gegenüber. Aktuell rangiert die SG daher nur auf Rang neun - noch eine Niederlage, und das Rennen um die vorderen Plätze ist erstmal beendet. Anpfiff auf der Kehlberg-Kampfbahn ist am Sonntag um 15 Uhr.

Ganz andere Sorgen hat die SG Cornberg/Rockensüß. gegen wen soll. dem gebeutelten Tabellen-13. die Wende gelingen, wenn nicht gegen die Reserve der SG Rotenburg/Lispenhausen? Anpfiff ist am Sonntag um 15 Uhr in Rockensüß.

Kurs auf den Relegationsplatz in der Kreisliga B 2 nimmt der TSV Baumbach. Ein Sieg bei der in dieser Saison arg strauchelnden SG Iba/Machtlos soll dabei helfen. Knapp dahinter rangieren die SG Haselgrund/Breitenbach und der so stark gestartete FC Real Español Bebra. Wer das direkte Duell gewinnt, bleibt oben dran. Beide Spiele beginnen am Sonntag um 15 Uhr.

Von Rainer Henkel

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