Für den ESV Hönebach heißt es: Im Derby bei der FSG Bebra kämpfen

Eine Szene aus einem Aufeinandertreffen der vergangenen Saison: FSG Bebras Lulzim Mustafi (links) versucht sich hier von Dennis Ehmer abzusetzen. Foto: Walger

Bebra. Im Altkreis-Derby der Fußball-Kreisoberliga brauchen beide Teams dringend Punkte. Die Gäste aus Wildeck wollen Wiedergutmachung für das 1:7 gegen Ober-/Untergeis betreiben.

Am Sonntag um 15 Uhr empfängt die FSG Bebra den ESV Hönebach. Eine Favoritenrolle für sein Team leitet FSG-Trainer Andreas Gleim aus der 1:7-Pleite des Kontrahenten aber nicht ab: „Es ist ja nicht so, dass wir mit breiter Brust in das Spiel gehen. Wir haben aus vier Spielen erst drei Punkte geholt.“ Gleim erwartet vielmehr im Derby hoch motivierte Hönebacher.

Die sind bislang fünfmal angetreten und haben dabei fünf Zähler verbucht. Keine glanzvolle Bilanz, aber auch keine, die ESV-Coach Tino Jäger verunsichern würde. „Wir hatten starke Gegner bisher. Wenn man mal auf die Tabelle schaut, sieht man, dass drei von ihnen unter den ersten Vieren zu finden sind.“

Die Pleite gegen die Geistaler fand Tino Jäger allerdings schon ernüchternd. Es kamen allerdings auch einige ungünstige Faktoren zusammen für seine Elf. Die Ungewissheit, ob überhaupt angepfiffen würde - als das dann nach einem Gewitter endlich passierte, ging es schon auf 20 Uhr zu.

Zudem machte sich der kleine ESV-Kader negativ bemerkbar. Ion Morgun, Daniel Jasiulek und Torwart Nils Katzmann fehlten ohnehin. Als Kai Wollenhaupt noch vor der Pause die Ampelkarte sah, waren schon vier Stammkräfte zu ersetzen. Und nach knapp einer Stunde musste auch noch Marcel Mohr ausgewechselt werden, der zu seiner Nachtschicht eilte.

Am Sonntag auf der Biberkampfbahn werden von diesem Quartett nur noch Ion Morgun (letztmals gesperrt) und Daniel Jasiulek (Bluterguss im Oberschenkel) ausfallen. Nils Katzmann dagegen hat seine Probleme mit zwei ausgerenkten Halswirbeln im Griff und hütet wieder das Tor. „Nach dem 1:7 mussten wir uns kurz schütteln, analysieren und zusehen, dass wir uns gut vorbereiten auf Bebra“, sagt Tino Jäger. Über den Kampf will er seinen ESV wieder auf die Erfolgsspur wechseln sehen.

Aber natürlich brauchen auch die Bebraner dringend Punkte. Trainer Andreas Gleim wird wohl erst im Freitagtraining erfahren, auf wen er am Samstag bauen kann. Die Dienstpläne seiner Jungs bestimmen die Aufstellung oft mit. Zurück im Kader ist Christoph Reyer. Seine Schulterverletzung ist auskuriert, am Mittwoch konnte er schmerzfrei trainieren.

Dass Kontrahent Hönebach in Marcel Katzmann und Tim Schwarz über zwei torgefährliche Angreifer verfügt, hat sich selbstverständlich auch bis Bebra herumgesprochen. Eine Sonderbewachung erwägt Andreas Gleim aber nicht: „Selbst die Topleute werden doch heute übergeben.“

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