Für Interimstrainer Stefan Huhn zählt nur ein Sieg gegen Dittlofrod

Er brennt nach seiner Zwangspause auf einen Einsatz: Hönebachs Marius Zilch (rechts), hier im Zweikampf mit SG Wildecks Pascal Preis. Foto: Walger

Rotenburg. Die Kreisoberliga-Fußballer der SG Rotenburg/Lispenhausen brauchen einen Dreier, um den Anschluss nicht zu verlieren. Diese Sorgen hat der ESV Hönebach derzeit nicht, der in Hohenroda gefordert ist.

Die Rotenburger sehen bereits heute ab 18.30 Uhr auf der Rot-Weiß-Kampfbahn in Lispenhausen gegen die SG Dittlofrod/Körnbach vor einem richtungweisenden Spiel. In diesem Kellerduell soll endlich der dritte Sieg gelingen.

Interimscoach Stefan Huhn hat trotz der 2:5-Niederlage am Samstag beim SV Steinbach II positive Ansätze gesehen: „Phasenweise haben wir gut mitgehalten und waren auf dem Weg, den angepeilten Punkt mitzunehmen. Leider fehlt uns im Moment die Konzentration über 90 Minuten. Das hat der Gegner eiskalt ausgenutzt.“ Der letzte Biss habe gefehlt, um etwas zu reißen. Zudem musste Jan Hanstein kurzfristig ersetzt werden, und Felix Schumacher war erst im Laufe des Spiels zur Mannschaft gestoßen.

In der heutigen Partie zählt für Huhn nur ein Sieg. Der Rückstand zum Gegner beträgt vier Punkte, der zum Relegationsplatz fünf. Sein Team wisse aber, was auf dem Spiel steht. Fehlen wird wohl nur Urlauber Isak Bilalli.

Wie lange Huhn noch an der Linie aktiv sein wird, ist offen. Die SG-Verantwortlichen sind auf der Suche nach einem Nachfolger von André Köthe. Da jetzt Spiele gegen Teams aus der unteren Tabellenregion anstehen, will der Vorstand möglichst schnell eine Lösung präsentieren. „Nach dem Regen kommt auch wieder die Sonne“, versucht Stefan Huhn derweil Optimismus zu verbreiten.

Ganz anders sieht es beim aktuell besten Rotenburger Kreisvertreter in der Kreisoberliga, dem ESV Hönebach aus. Der ist am Sonntag ab 14.30 Uhr in Mansbach bei der FSG Hohenroda zu Gast. Fünf Siege in Folge haben die Wildecker bis auf den fünften Platz nach vorne gespült. Damit liegen sie mit einem Spiel Rückstand in Reichweite des Relegationsplatzes.

Angstgegner bezwungen

„Wir denken von Spiel zu Spiel. Wenn es läuft, dann läuft es - und wir nehmen gerne mit, was wir kriegen können“, so der beim ESV für den Spielbetrieb verantwortliche Bernd Noll. Auch wenn es keine Glanzleistung am vergangenen Wochenende gegen den Tabellenletzten war, die drei Punkte verbuchte man gerne auf der Habenseite. Schließlich war zuvor noch nie ein Sieg gegen Angstgegner Soisdorf gelungen. Das Resultat war jedoch laut Bernd Noll das Beste, was man aus dem Spiel ziehen konnte, in dem sich der frühe verletzungsbedingte Ausfall von Regisseur Kai Wollenhaupt negativ bemerkbar gemacht hat.

Bis zum Jahresende stehen einem Heimspiel noch vier Auftritte in der Fremde gegenüber. Der erste nun bei der FSG Hohenroda, die sich nach dem 4:1-Erfolg gegen Haunetal im Aufwind befindet. Bernd Noll erwartet eine ausgeglichene Begegnung, in der die Tagesform entscheiden wird. Er tritt bewusst auf die Euphoriebremse: „Nach drei Niederlagen ist man unten schnell wieder im Geschäft.“

Vor dem gestrigen Abschlusstraining sah es personell gut aus. Trainer Tino Jäger könnte alle Mann an Bord haben. Marius Zilch brennt nach seiner Verletzung auf einen Einsatz. Gegen Soisdorf schmorte er auf der Bank.

Von Thomas Becker

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