SG Rotenburg/Lispenhausen empfängt SG Ober-/Untergeis

Er kehrt wieder ins Team der SG Rotenburg/Lispenhausen zurück: Matthias Wolf, hier am Ball. Gegen die SG Obergeis/Untergeis soll er helfen, die angestrebten drei Zähler einzufahren. Foto: Walger

Rotenburg. Wenn die Kreisoberliga-Fußballer der SG Rotenburg/Lispenhausen am Sonntag um 15 Uhr auf dem Rotenburger Wittich die SG Obergeis/Untergies empfangen, dann ist für sie ein Sieg Pflicht.

Das sagt jedenfalls ihr Trainer André Köthe. Fünf Zähler aus sieben Spielen und der vorletzte Tabellenplatz stehen bislang zu Buche. Ein Dreier gelang nur beim 1:0 über das sieglose Schlusslicht SC Soisdorf. Und das ist jetzt auch schon über einen Monat her. Höchste Zeit also für den zweiten Saisonerfolg.

Die Vorzeichen dafür stehen gar nicht mal so schlecht. „Die personelle Lage entspannt sich ein bisschen“, sagt André Köthe. Wichtig für das Team: Matthias Wolf ist in den Kader zurückgekehrt. Und Steffen Kanngießer kann wieder auf Torejagd gehen. Am vergangenen Wochenende war Keeper Stefan Künzl kurzfristig verletzt ausgefallen und von Kanngießer zwischen den Pfosten vertreten worden. Am Sonntag wird Routinier Stefan Huhn nun den Kasten hüten. Dass er das noch kann, hat er vor Wochenfrist in der Reserve in Schenklengsfeld eindrucksvoll nachgewiesen.

Was der Köthe-Elf ebenfalls Mut machen sollte, führt der Trainer selbst als Argument an - nämlich die gute Vorstellung am zurückliegenden Sonntag bei Hohe Luft: „Dort haben wir zwar 0:1 verloren, aber zum ersten Mal seit ewigen Zeiten über 90 Minuten guten Fußball gespielt. Wir waren die bessere Mannschaft und hatten die besseren Torchancen. Mit der Leistung bin ich sehr zufrieden, mit dem Ergebnis natürlich nicht.“

Übermorgen soll nun auch das Resultat stimmen. Deshalb fordert André Köthe: „Wir müssen wieder die gleiche Geschlossenheit an den Tag legen, aber wir müssen effektiver im Abschluss sein.“

Selbst kompakt stehen

Den Gegner kennt der SG-Trainer aus eigener Anschauung. Mitte Juli flog sein Team bei den Neuensteinern mit 2:3 aus dem Pokalwettbewerb. „Die sind defensiv anfällig, offensiv aber stark. Deshalb müssen wir gegen sie erst einmal kompakt stehen“, sagt André Köthe, der eine hitzige Partie erwartet: „Obergeis/Untergeis ist eine aggressive Mannschaft.“

28 Gelbe Karten hat sie schon kassiert, zweimal gab es Gelb-Rot. In der Fairnesstabelle stehen die Geistaler ganz unten. Köthes Rezept gegen sie: „Wir dürfen uns nicht provozieren lassen und müssen unser Spiel spielen.“

Für einen Erfolg der SG Rotenburg/Lispenhausen spricht auch, dass ihr Kontrahent nach furiosem Saisonstart - zwölf Punkte gab es aus den ersten fünf Partien - zuletzt doch ein wenig schwächelte. Die Neuensteiner verloren nicht nur in Dittlofrod, sondern anschließend auf eigenem Platz gegen die SG Mecklar/Meckbach/Reilos.

Von Thomas Walger

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