SG Rotenburg/Lispenhausen lädt zum Derby gegen Hönebach

Traf erst kürzlich gegen mecklar/Meckbach/Reilos: Hönebachs Marcel Mohr. Foto: Walger

Von Ilija Afanasyev Rotenburg. In der Fußball-Kreisoberliga Nord kommt es am Sonntag um 15 Uhr zum Derby zwischen der SG Rotenburg/Lispenhausen und dem ESV Hönebach.

Die Gäste aus Hönebach reisen mit genügend Selbstvertrauen an. Die vergangenen drei Spiele, zwei davon auswärts, wurden souverän gewonnen.

Diese Serie soll aus Sicht von Trainer Tino Jäger nach Möglichkeit weitergehen. „Mindestens einen Punkt wollen wir aus Rotenburg mitnehmen“, sagt Jäger. Verzichten muss der Übungsleiter der Hönebacher dabei auf den gesperrten Marius Bommer und den nicht zur Verfügung stehenden Marius Zilch. Große Sorgen mache er sich aber nicht. In der Vergangenheit habe man trotz des kleinen Kaders alle Schwierigkeiten gut bewältigen können.

„Wir wollen uns auf unser Spiel konzentrieren, das hat bisher gut funktioniert“, erklärt Jäger die Marschroute seiner Mannschaft.

Nicht zufrieden ist dagegen André Köthe, der Trainer der Spielgemeinschaft. Auf ein Remis beim Spitzenreiter SG Hessen/Spvgg. und einen Sieg über den ESV Weiterode folgte eine knappe Niederlage gegen die elftplatzierte SG Haunetal.

Gründe dafür sieht Köthe vor allem in der fehlenden Konstanz. „Wir haben starke Phasen, in dem wir den Gegner dominieren, schaffen es aber nicht, dieses Niveau über 90 Minuten zu halten.“ In mehreren Spielen sei schon deutlich mehr drin gewesen. Die mangelnde Konzentration habe aber wiederholt zum Punktverlust geführt. Nicht umsonst habe das Team die meisten Punkteteilungen der Liga vorzuweisen.

Geschlossenes Team

Den Siebtplatzierten aus Hönebach beschreibt Köthe als geschlossene, eingespielte Mannschaft mit einigen herausragenden Spielern. Marcel Katzmann, der bereits zwölf Tore auf dem Konto hat, sei ein Beispiel dafür. Trotz des vorletzten Tabellenrangs gibt sich Köthe kämpferisch: „Auf eigenem Platz wollen wir drei Punkte holen. Nach einem katastrophalen Saisonstart muss der Aufwärtstrend der vergangenen Partien wieder aufgenommen werden“.

Wegen des schweren Spiels am Sonntag habe er zusätzliche Gespräche mit den Spielern geführt. „Die Einstellung muss ganz klar stimmen“, fasst Köthe abschließend zusammen. Ohne den richtigen Willen könne man kein Spiel gewinnen.

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