Spitzenreiter Zierenberg ist beim Ortsnachbarn Oberelsungen klarer Favorit

Ersen bei Weser/D. gefordert

Auswärtsaufgaben: Jens Rüddenklau muss mit dem TSV Ersen bei Weser/Diemel antreten, Ante Grgic mit dem TSV Zierenberg in Oberelsungen. Foto: zhj

Hofgeismar/Wolfhagen. Tabellenführer Zierenberg läuft am Sonntag in der Fußball-Kreisoberliga zum Nachbarschaftsderby in Oberelsungen auf. Verfolger Immenhausen empfängt Absteiger Wettesingen/B./O. Auswärts müssen Reinhardshagen (in Schauenburg) und Ersen (bei Weser/D.) ran. Im Reserveduell stehen sich Sand II und Grebenstein II gegenüber.

FC Oberelsungen - TSV Zierenberg (Vorsaison 3:2, 2:3), Sonntag, 15 Uhr: In der letzten Spielzeit lieferte der FC dem „großen“ Nachbarn einen solch leidenschaftlichen Kampf. Ist der Tabellenvorletzte dazu noch einmal im Stande? Die Saison der Elsinger läuft überhaupt nicht rund. Neun Niederlagen in zehn Spielen, der Aufsteiger der Vorsaison steckt nach einem Drittel der Saison schon im Abstiegskampf. Trotzdem warnt Zierenbergs Abteilungsleiter Volker Klapp die Partie auf die leichte Schulter zu nehmen: „Aus dem Spitzenspiel gegen Immenhausen haben einige von unseren Spielern Blessuren davongetragen, außerdem fehlt unser Torjäger Schlummer noch einmal.“

TSV Immenhausen - SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen (-), Sonntag, 15 Uhr: Im ersten Spiel nach der ersten Saisonniederlage bekommt es die TSV auch mit einem unbequemen und erfahrenen Gegner zu tun. Die SG spielt einfach zu oft Unentschieden, schon fünf Mal, um ganz oben mitzumischen. Das Wolff-Team hat aber auch nur zweimal verloren, also ist ihnen auch nicht so leicht beizukommen. Dennoch spricht der zweite Platz und neun Pluspunkte mehr natürlich für die Grün/Weißen, die weiterhin Verfolger Nummer Eins von Zierenberg bleiben wollen.

SG Schauenburg II - SG Reinhardshagen (-), Sonntag, 12.45 Uhr: Die 0:2-Niederlage war schon ein herber Rückschlag für die Weservereinigten, sie konnten den Abstand zum Relegationsrang nicht verkürzen. Doch nun geht es wieder nach auswärts und da kommt die Göring-Elf bisher einfach besser zurecht. Aber den Aufsteiger müssen sie erst einmal knacken. Die Lila/Weißen liefern fast ausnahmslos sehr knappe Ergebnisse ab und in der Defensive sind sie auch stabil. 12 Punkte aus zehn Spielen sind ebenfalls respektabel.

SG Weser/Diemel - TSV Ersen (3:1, 2:1), Sonntag, 15 Uhr: In Reinhardshagen blitzte beim 2:0-Erfolg mal wieder das Können der Multhaupt-Vereinigten auf. Nun wollen sie nachlegen und bis auf zwei Punkte an den TSV, der auf dem vierten Platz steht, im direkten Vergleich heranrücken. Doch die Heuser-Elf kann weiterhin auf nur eine Niederlage verweisen und sie will sich weiter im oberen Tabellendrittel festsetzen. Außerdem hat sie was gut zu machen gegen die SG, in der letzten Saison gab es null Punkte gegen den alten Rivalen.

FSV Dörnberg II - FSG Weidelsburg (-), Sonntag, 12.45 Uhr: Die FSV-Reserve spielt weiterhin eine sehr gute Rolle in dieser Saison im oberen Bereich. Daheim sind die Richter-Schützlinge noch ungeschlagen. Die FSG hat aber am letzten Spieltag mit dem zweiten Saisonsieg erst einmal wieder Luft geholt im Tabellenkeller. Weitere Punktgewinne, selbst auch nur ein Remis würde natürlich den vereinigten auf ihrem Weg zur Stabilisierung weiter beitragen. Bisher haben sie es nie geschafft in zwei Spielen hintereinander zu punkten.

SSV Sand II - TuSpo Grebenstein II (3:3, 0:2), Sonntag, 13.15 Uhr: Den Anschluss an das Mittelfeld will der Trainer des Sander U23-Teams unbedingt bekommen. Doch erschwert wird das für Ulrich Becker, weil er personell nicht aus dem Vollen schöpfen kann, wie seit Wochen. Trotzdem sind für Becker nur acht Punkte bisher enttäuschend. Weitere zu sammeln bewertet Becker allerdings auch als schwierig, weil die U23 des TuSpo eine gestandene Mannschaft sei. Das Göring-Team kann schon die 20-Punkte-Marke knacken. (zyh)

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