Kreisoberliga: Spitzenreiter Immenhausen mit Vier-Punkte-Vorsprung

Immenhausen und Verfolger Zierenberg: Der TSV jagt die TSV

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Vier Punkte Vorsprung hat die TSV Immenhausen auf den TSV Zierenberg. Doch im Spitzenspiel unterlagen die Grün-Weisßen dem Verfolger, auch wenn hier Immenhausens Stefan Bachmann Zierenbergs Kai Kunze davoneilt.

Hofgeismar/Wolfhagen. Nach fünf Spielausfällen am letzten Sonntag und dem anhaltend nasskalten Wetter im Laufe dieser Woche ist auch am kommenden Spieltag, dem ersten der Rückrunde, wieder nur mit einem Rumpfprogramm in der Fußball-Kreisoberliga zu rechnen.

Die TSV Immenhausen geht mit als Spitzenreiter mit einem Vier-Punkte-Vorsprung auf den TSV Zierenberg in die zweite Saisonhälfte. Das Siebert-Team soll beim Nachbarn TuSpo Grebenstein II (13 Uhr) antreten.

Die Warmetaler müssen beim Aufsteiger SG Schauenburg II (13 Uhr in Hoof) ran. Ob der dortige Sportplatz jedoch die Austragung von zwei Spielen zulässt muss abgewartet werden. Marco Siemers, Zierenbergs Trainer, bereitet seine Mannschaft aber ganz normal auf die Partie vor. Zu unterschätzen sei der Gegner auf alle Fälle nicht. Immerhin holten die Lila/Weißen bereits 18 Punkte aus 13 Spielen, mit dem Abstieg dürfte das Team von Trainer Tobias Hessler überhaupt nichts zu tun haben.

Der TSV Zierenberg hatte eine sehr starke erste Hälfte der Vorrunde, dass seine Mannschaft von Beginn an so gut mitgezogen habe, bereitete Coach Siemers, der vom Gruppenligaabsteiger VfL Kassel kam, viel Freude. Auch das Top-Spiel gegen Immenhausen wurde verdientermaßen mit 3:2 gewonnen.

Doch zuletzt gab es zwei 1:2-Niederlagen gegen Mitkonkurrenten (Wettesingen/B./O. und Balhorn). Diese beiden Teams sieht Siemers auch noch mit Chancen nach oben. Wobei er besonders vor den Breunaern Vereinigten warnt, die hätten einen sehr guten Eindruck auf ihn gemacht. Das Manko der SG ist allerdings der schlechte Saisonstart, elf Punkte muss der Absteiger noch auf den Relegationsplatz aufholen und das ist schon ein echtes Brett.

Die weiteren Verfolger Dörnberg II, Reinhardshagen und Ersen ließen doch zu oft unerwartet Punkte liegen, sie dürften es auch schwer haben in den Kampf um Platz zwei einzugreifen. Doch unmöglich ist nichts, glaubt Siemers, der in der zweiten Saisonhälfte die entscheidendere sieht.

Abstiegskampf

Der Abstiegskampf scheint sich fast nur auf Altenhasungen/Oelshausen/Istha und den FC Oberelsungen zu konzentrieren. Sollte es keinen Absteiger in die Kreisoberliga geben, steigt auch nur ein Team direkt in die A-Liga ab. Mit nur drei Punkten gehen beide Teams in die Rückrunde. Die Erpetaler sollen in Vaake bei der SG Reinhardshagen antreten. Stefan Lüdecke von der SG hofft dass die Partie vielleicht doch stattfinden kann, wenn das Wetter ab heute bis Sonntag besser werden sollte.

Heute wird vielleicht schon entschieden, ob die Stadt Zierenberg den Sportplatz des FC Oberelsungen sperrt, teilte Betreuer Timo Markovski mit. Das Schlusslicht hätte Dörnberg II zu Gast. In Rücksichtnahme auf den Sportplatz auf der Diemelkampfbahn in Helmarshausen geht Karl-Erwin Franz, Vorsitzender der SG Weser/Diemel, nach aktuellem Stand von einer Absage gegen Sand II aus. Auch Sascha Wolf, Teamchef der FSG Weidelsburg, sieht die Partie gegen Wettesingen/Breuna/Oberlistingen als gefährdet an. (zyh)

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