Kreisoberliga: Ungeschlagener Gastgeber hofft auf Überraschung gegen Zierenberg

Spitzenreiter Gast in Ersen

Wiedersehen: In der vergangenen Saison trafen der Ersener Christian Köster (rechts) und Zierenbergs Niklas Büchling im Spiel der zweiten Mannschaften aufeiander. Inzwischen spielen beide immer wieder auch in der Ersten, die am Sonntag aufeinandertreffen. Foto: zhj

Ersen. Die Einen sind noch ungeschlagen - die Anderen haben die meisten Siege in der Liga geholt. Am Sonntag (15 Uhr) empfängt der TSV Ersen Tabellenführer TSV Zierenberg in der Fußball-Kreisoberliga.

Diese Paarung bot in der vergangenen Saison allerbeste Unterhaltung, denn es fielen 19 Tore in den zwei Spielen und jeder konnte jeweils auch eine Partie davon gewinnen. Doch genau in dem Bereich, dort wo die Gegentore fallen, haben sich beide Teams erheblich verbessert, sodass es diesmal kein Spektakel werden dürfte. Ersen hat nach sieben Spielen erst sechs Gegentreffer und die Bilanz der Warmetaler mit einem Schnitt von einem Gegentor pro Spiel ist auch nicht schlecht.

Besonders gut ist natürlich die Offensive bei der Siemers-Elf und davor will sich Ersen Trainer Roberto Heuser mit seinen Schützlinge in Acht nehmen. Tipps wie man gegen die Zierenberger gewinnen kann, konnte sich Heuser letzte Woche von seinem Kollegen Henner Göring in Reinhardshagen abholen, denn dort gab es für den Spitzenreiter die erste Saisonniederlage. Heuser sieht seine Elf auf Grund des kleinen Kaders eigentlich nicht im Konzert der Großen. „Doch wenn unsere Achse Marcel Kutschka - Dominik Heuser - Nino und Marco Wagener einen guten Tag erwischt, können wir jeden schlagen“, hofft der 53-jährige Fußballlehrer.

Marco Siemers, der neue Coach in Zierenberg geht mit viel Respekt an die Aufgabe heran. „Ersen erwarte ich als sehr zähen und abwehrstarken Gegner, der seinen Heimvorteil nutzen will“, meint Siemers. Die letzten beiden Spiele sein nicht ganz optimal gelaufen, berichtet Siemers, der vom VfL Kassel ins Warmetal kam. „Wir haben Qualität, doch die müssen wir in Ersen auch zu hundert Prozent auf den Platz bringen“, appelliert Siemers an seine Truppe. (zyh)

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