Kreisoberliga: Aufsteiger geht 1:0 in Führung, muss der SG Weser/Diemel mit 1:4 Tribut zollen

Weidelsburg nur am Anfang gut

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Den Ball im Blick: Der Weidelsburger Benjamin Kimm (rechts) klärt gegen Marcelo Martins Chaves. Am Ende aber behielt Weser/Diemel mit 4:1 Toren die Nase vorne.

Bründersen. Gespielt waren auf dem Sportplatz in Bründersen gerade einmal 20 Sekunden, da stimmten die Spieler und Fans der gastgebenden FSG Weidelsburg bereits den Torjubel an. 

Vom Anstoß weg hatte Platzherren-Spielertrainer Marius Crede seine Farben in Front geschossen. Die Weidelsburger hätten nachlegen können, versemmelten jedoch leichtfertig einige Topchancen.

Dann aber konnten sich die Gäste um Spielertrainer Christian Multhaupt immer besser in Szene setzen, profitierten dabei von Gastgeschenken der Hausherren. FSG-Pressesprecher Helmut Schmidt: „Was sich unsere Defensivabteilung geleistet hat, war nicht Kreisoberliga tauglich.“

Mathias Kreutz holte völlig unnötig Jonas Budalic von den Beinen, den fälligen Strafstoß nutzte Jan Baruschka (25.) zum 1:1-Ausgleich. Baruschka (35.) war es dann, der erneut einen katastrophalen FSG-Abwehrschnitzer bestrafte und seine Mannschaft in Front schoss. So ging es in die Pause.

Wer gedacht hätte, die Weidelsburger würden nach dem Seitenwechsel eine Trotzreaktion an den Tag legen, sah sich getäuscht. Im Zeichen der Führung kontrollierte Weser/Diemel überwiegend das Geschehen und konnte diese Dominanz auch zählbar umsetzen. Als Kevin Graff (67.) den Vorsprung der Gäste ausbaute, ließen die Weidelsburger endgültig die Flügel hängen. Was erneut Kevin Graff (83.) mit SG-Treffer Nummer vier bestrafte. Doch damit noch nicht genug. Bei den Weidelsburgern sah Mathias Kreutz (80.) eine knallrote Karte und konnte vorzeitig zum Duschen gehen. (ihx)

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