Kreisoberliga: Harleshäuser holen 0:2 gegen Nordshausen auf und spielen noch 2:2

SVH kämpft sich zurück

Frühe Führung: Marco Stanek überlupft SVH-Torhüter Michael Klein zum frühen 1:0 für Nordshausen beim 2:2-Remis im Derby der Fußball-Kreisoberliga. Foto: Koch

Kassel. Wer den Regenschauer im Auto abwarten wollte, kam zu spät zum ersten Tor: Im Fußball-Kreisoberliga-Derby gegen den SV Harleshausen begann Gastgeber Nordshausen druckvoll. Kapitän Marco Stanek traf in der zweiten Minute zur 1:0-Führung für die Gastgeber. Am Ende trennten sich beide Teams 2:2.

Die Elf von Trainer Dirk Peter war zunächst die balldominante Mannschaft. Nach zwölf Minuten verursachte Verteidiger Martin Rischkowski jedoch einen Foulelfmeter und eröffnete der SVH die Möglichkeit zum Ausgleich: Doch Daniel Mock schoss neben das Tor. Als Nino Schleifer in der 30. Minute auf Stanek flankte, hätte der auf 2:0 erhöhen müssen, doch Harleshausens Michael Klein im Tor zeigte eine Glanzparade.

Das gab seinem Team Auftrieb. Stürmer Thilo Esswein tauchte immer wieder gefährlich im Strafraum der Gastgeber auf. Doch das zweite Tor des Nachmittags fiel mit dem Halbzeitpfiff auf der anderen Seite – doppelt bitter für Harleshausen, weil Verteidiger Christian Bräutigam den Ball zur 2:0-Führung der Gastgeber ins eigene Tor lenkte. „Die erste Halbzeit lief für uns so unglücklich wie die ganze bisherige Saison“, ärgerte sich Spielertrainer Pavo Susilovic.

Doch während Nordshausen in der zweiten Hälfte kaum in die Zweikämpfe ging, nahm Harleshausen den Kampf an und hatte deutlich mehr vom Spiel: Dass die Gastgeber den Ball in einer unübersichtlichen Situation in der 68. Minute ins eigene Tor lenkten, war symptomatisch: „Der Wille hat bei uns heute gefehlt, der Gegner war viel bissiger als wir“, schimpfte Trainer Peter. Der Anschluss gab den Gästen Auftrieb: Mock machte seinen Elfmeter-Fauxpas wieder gut und traf nach 79 Minuten zum 2:2-Ausgleich. Und Harleshausen gab sich mit dem Unentschieden nicht zufrieden, drängte noch auf den Sieg. Für ein drittes Tor reichte es zwar nicht, für Susilovic war der Punkt nach dem Rückstand aber natürlich ein gewonnener: „Die Jungs haben super gekämpft, endlich haben wir uns selbst belohnt.“ Nordshausen: Mundry - Ghiase, Schleifer (62. Reitze), Rischkowski, Frey - Tyroll, Huseini, Stanek, Cinar - Nasery (45. Kontas), Eryilmaz SVH: Klein - Henkes, Bräutigam (45. Magerhans), Huber, Saake - Susilovic, Krüger (60. Kostorz), Walther (78. Fricke), Balogh - Mock, Esswein SR: Dellova (Kassel) - Z: 80 Tore: 1:0 Stanek (2.), 2:0 Eigentor (45.), 2:1 Eigentor (68.), 2:2 Mock (79.)

Von Carina Wagner

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