Duell zwischen Werratal und Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach endet 1:1

Führung aus dem Nichts

Treffer: Schneller als SG Werratals Verteidiger Benedikt Lange (rechts) ist Chris Schönfeld von der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach (Mitte) und erzielt hier den Ausgleich zum 1:1-Endstand. Im Hintergrund schaut Gideon Morth zu. Foto: eki

Unterrieden. Wer hat das Zeug zu einem echten Titelaspiranten in der Fußball-Kreisoberliga? Die SG Werratal oder die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach? Diese Frage wurde im Verfolgerduell der beiden Rivalen nicht beantwortet, und einen Sieger gab es gestern in Unterrieden auch nicht.

Das 1:1 (1:1)-Unentschieden entsprach für Werratals Coach Thomas Lange am Ende durchaus den gezeigten Leistungen auf beiden Seiten, obwohl die Gäste einem zweiten Treffer zu Beginn der zweiten Halbzeit deutlich näher waren. „Unser Gegner wollte mit verstärktem Pressing unbedingt eine Entscheidung, konnte diesen Druck aber nicht bis zum Abpfiff durchhalten“, meinte Lange.

Glück aber für die Platzherren bei der größten Möglichkeit der Andjelkovic-Elf Mitte des zweiten Durchgangs. Innenverteidiger Andreas Schad konnte Angreifer Jannik Schinzel nicht entscheidend stören, doch dessen Schuss und auch der Nachschuss von René Weska wurden von Torhüter Tobias Schönwitz bravourös abgewehrt.

In der Schlussphase bekamen die Werrataler gegen den nachlassenden Rivalen wieder mehr Zugriff aufs Geschehen, doch auch die in diesen Minuten beste Möglichkeit durch Jannick Rode brachte nichts ein.

Zunächst aber mussten die erwartungsfrohen Zuschauer lange auf die erste nennenswerte Gelegenheit in dieser Partie warten, ehe die Werrataler Führung praktisch aus dem Nichts fiel. „Man muss auch mal Glück haben“, bewertete Schönwitz die Aktion seines Mannschaftskameraden Marius Wille. Der hielt von der Strafraumgrenze einfach mal drauf und das Leder knallte wie an der Schnur gezogen über den verdutzten Torhüter Daniel Schwenda hinweg in die Maschen (22.). Es war überhaupt erst der erste Torschuss der Hausherren in dieser Begegnung.

Nun wurde der Schlagabtausch munterer. Bei einem Heber von Schinzel drehte Schönwitz das angeschnittene Leder mit den Fingerkuppen gerade noch über die Querstange (28.), fünf Minuten später war er beim Ausgleich von Chris Schönfeld aber machtlos. „Ein herrlicher Spielzug“, lobte auch Thomas Lange die Aktion der Gäste, die nach einer schnellen Aktion aus dem Mittelfeld heraus genau die Schnittstelle in der Werrataler Viererkette fanden und dann eiskalt zuschlugen.

Tore: 1:0 Wille (22.), 1:1 Schönfeld (33.). (eki)

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