Wegen schlechter Platzverhältnisse droht Absage des Duells Großalmerode gegen LFV

Spitzenspiel stark gefährdet

In der Zange: Wenig Raum wollen FC Großalmerodes Verteidiger den gegnerischen Angreifern wie hier Kevin Windus von der SG Werratal (Mitte) lassen. Foto: eki

Witzenhausen. Am letzten offiziellen Spieltag in diesem Jahr in der Fußball-Kreisoberliga ist angesichts der schlechten Witterungs- und Platzverhältnisse nicht mit einem vollen Programm zu rechnen. Im Blickpunkt steht das Gipfeltreffen zwischen dem FC Großalmerode und dem Lichtenauer FV, das morgen im Schwarzenbergstadion allerdings stark gefährdet ist.

Großalmerode - Lichtenauer FV (Samstag, 14.30). Nach Angaben der beiden Trainer Osman Duygu und Sead Hadzic haben die Konkurrenten keinerlei Sorgen in personeller Hinsicht und möchten dieses Spitzenspiel unbedingt bestreiten. Einen großen Strich durch die Rechnung könnten allerdings die Schnee- und Regenfälle in den vergangenen Tagen machen, die die Austragung dieser Begegnung stark gefährden.

Einen Favoriten gibt es morgen nicht. In bester Erinnerung hat bei den Gästen Waldemar Schledewitz das mit 1:0 gewonnene Hinspiel. Mit seinem herrlichen per Seitfallzieher erzielten Treffer kam er zu einem Auftritt beim Torwandschießen im Aktuellen Sportstudio des ZDF.

TSG Fürstenhagen - Bad Sooden-Allendorf (Sonntag, 15 Uhr). „Der Platz im Lossetalstadion befindet sich in einem guten Zustand. Der Austragung dieses Spiels steht nichts im Wege“, meldete TSG-Trainer Dennis Schanze in dieser Woche. Natürlich wollen die am vergangenen Sonntag auf den zweiten Tabellenrang vorgerückten Gastgeber die Punkterunde in diesem Jahr mit einem Sieg abschließen. Gefährdet ist nur der Einsatz der beiden angeschlagenen Akteure Goebel und Klapp.

Andere Sorgen hat BSA-Coach Jörg Immig, denn bei einer Niederlage hätte seine Mannschaft vorerst den unmittelbaren Kontakt zur Spitzengruppe verloren. In jedem Fall begegnen sich zwei spielstarke Teams auf Augenhöhe. Der Ausgang der Partie ist offen. Im Hinspiel gab es beim 2:2 keinen Sieger.

SG Werratal - Niederhone (Sonntag, 15 Uhr). Mit ihrem ersten Saisonsieg am vergangenen Wochenende gegen Frieda/Schwebda/Aue ließ der Tabellenletzte aus Niederhone aufhorchen. Dies hat für SG-Trainer Thomas Lange keine große Bedeutung. „Wir nehmen jeden Gegner in dieser Klasse ernst und müssen auch am Sonntag auf der Hut sein“, warnt der Coach. Die zurückliegenden Vergleiche beider Rivalen gingen meist an die Werrataler, deshalb streben die Platzherren wieder zwei Punkte an. Personelle Sorgen hat Lange nicht, lediglich der Einsatz von Marius Wille (Zahnprobleme) ist noch fraglich.

SG Wickenrode/Helsa - Wellerode (Sonntag, 15 Uhr). „Wir möchten sehr gern spielen, doch die Platzverhältnisse in Wickenrode sind nicht gut“, erklärte SG-Coach Stefan Koch Mitte der Woche. Mit dem Gegner hat die Spielgemeinschaft noch eine gewaltige Rechnung offen. „Wir haben in Wellerode mit 1:7 verloren und lagen nach 38 Minuten schon mit 1:6 hinten. Das war unser mit Abstand schlechtestes Saisonspiel“, erinnert sich der SG-Trainer.

SG Wehretal - SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach (Sonntag, 15 Uhr). Das 2:2-Unentschieden der Wehretaler zuletzt in Bad Sooden-Allendorf ließ auch Kleinalmerodes Coach Goran Andjelkovic aufhorchen. Die Gäste müssen die Begegnung also höchst konzentriert angehen. Beendet ist die diesjährige Punkterunde auch für die Andjelkovic-Elf mit dieser Partie noch nicht. Klassenleiter Horst Schott setzte alle drei am vergangenen Wochenende ausgefallenen Spiele am Sonntag, 20. November, um 14.45 Uhr neu an. (eki)

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