Ex-Trainer Joachim Krug zu Gast in Göttingen

Plaudern über die alten Zeiten bei 05

05er unter sich: Joachim Krug (re.), der ehemalige Spieler und Co-Trainer Calle Dybowski sowie Fan Renate Schmidt am Rande des Landesliga-Heimspiels am vergangenen Sonntag gegen Acosta Braunschweig im Stadion am Maschpark. Foto: Koch/nh

Göttingen. Es war nicht gerade ein Feuerwerk, was die Landesliga-Fußballer von Göttingen 05 am vergangenen Sonntag am frühen Nachmittag im Maschpark abbrannten. Dennoch sah der Ex-05-Trainer Joachim Krug ganz genau hin, was ihm die aktuelle Elf der Schwarz-Gelben anbot. „Ich komme immer wieder gerne nach Göttingen“, meinte der 61-Jährige, der zweimal (1989 bis 1991, 1998 bis 2000) Trainer beim Göttinger Traditionsklub war.

Auf Einladung von Gökick-Sportchef Holger Koch weilte Krug in Südniedersachsen. Möglich wurde der Aufenthalt nur deshalb, weil der Sportdirektor von Rot Weiß Ahlen mit seinem Team bereits am Samstag im Einsatz war. Bei Alemannia Aachen gab es eine 1:3-Niederlage. „Auf die Tabelle schauen wir derzeit auch nicht so gern“, meinte Krug mit Blick auf die Rangliste. Denn genau wie Göttingen 05 in der Landesliga Braunschweig belegt auch Ahlen in der Regionalliga West als Drittletzter aktuell einen Abstiegsplatz.

Der gemütliche Teil seiner Göttingen-Visite folgte dann am frühen Abend. Beim moderierten Stammtisch im Stadion an der Speckstraße plauderte Krug über alte Zeiten bei Göttingen 05. Darüber, wie der den Klub 1991 in die Aufstiegsrunde zur 2. Liga führte und über die einjährige Stippvisite in der Regionalliga, die der Klub als Oberliga-Meister 1999 erreichte.

Krug als Thriller-Autor

Der Fußball-Lehrer gab aber auch einen Einblick in die Anfänge bei RasenBallsport Leipzig. Sponsor Red Bull wollte eigentlich auf Mallorca einsteigen, erklärte Krug. Doch bei den Spaniern holte sich der Brausehersteller ebenso eine Abfuhr wie anschließend bei der ersten Alternative in Düsseldorf. Das Engagement am Standort Leipzig war nur die dritte Wahl und nur deshalb möglich, weil RB zur Saison 2009/10 das Startrecht des SSV Markranstädt in der fünftklassigen Oberliga Nordost übernahm.

Doch auch die aktuelle Lage bei 05 war ein Thema. Die Mannschaft habe schlecht gespielt, befand Krug. Positiv aber war sein Eindruck vom gerade erst gewählten neuen Vorstand um Thorsten Richter. Und dann plauderte Krug auch noch über sein erstes Buch „Schwarzer Drache“. Ein Thriller, der teilweise in Leipzig spielt. (raw)

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