Nach Eschwege kommt Eschborn

Hessenligist OSC Vellmar könnte Tabellenführung übernehmen

Gefragter (Schluss-)Mann am Samstag? Torwart Tobias Orth empfängt mit dem OSC Vellmar den Spitzenreiter aus Eschborn auf dem Sportplatz am Schwimmbad.
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Gefragter (Schluss-)Mann am Samstag? Torwart Tobias Orth empfängt mit dem OSC Vellmar den Spitzenreiter aus Eschborn auf dem Sportplatz am Schwimmbad.

Vellmar. „Kompakt und sicher stehen, nach Ballgewinn mit Kurzpassspiel schnell nach vorn.“ In der Kurzversion: „Gutes Konterspiel.“

So beschreibt Tobias Orth, Torwart und stellvertretender Kapitän von Fußball-Hessenligist OSC Vellmar, wie es mit einem Sieg am Samstag (15 Uhr) auf dem heimischen Sportplatz am Schwimmbad gegen Tabellenführer und Regionalliga-Absteiger 1.FC Eschborn klappen könnte.

„Eschborn ist die absolute Topmannschaft“, warnt Orth aber vor dem Duell des Ersten (11:3/10) mit dem Fünften (9:9/7), der im Optimalfall mit einem Heimsieg nicht nur den Spitzenreiter stürzen, sondern sogar selbst die Tabellenführung übernehmen könnte. „Wir möchten die Punkte in Vellmar behalten“, sagt Orth.

Der OSC-Schlussmann hofft dabei auf die Unterstützung der Fans. „Es kommen bestimmt ein paar mehr als sonst. Eschborn hat ja einen gewissen Namen. 300, 350 Zuschauer wären schon ganz ordentlich“, erklärt der Schlussmann, der trotz zweier Siege und einem Unentschieden in den bislang vier gespielten Liga-Partien moniert, dass sein Team „zu viele leichte Gegentore“ kassiert habe. Da seien aber nicht nur die Verteidiger gefragt. „Alle müssen mit nach hinten arbeiten.“

Die Offensive bereitet OSC-Trainer Mario Deppe wie in der vergangenen Saison bis dato hingegen wenig Sorgen. In den beiden letzten Partien (Liga und Pokal) trafen jeweils drei verschiedene Offensiv-Kräfte. Neben Dominik Lohne und Neuzugang Pascal Kemper, die gegen Alzenau und Eschwege beide erfolgreich waren, waren das Felix Bredow und Thomas Müller.

Wollenhaupt zurück?

Müller und Kemper stachen dabei wie unlängst von Deppe gefordert als Einwechselspieler mit dem jeweils entscheidenden Tor. „Die Vier in der Offensive gehören zur Oberliga-Spitze“, befindet denn auch Torwart Tobias Orth. „Da sind wir sehr, sehr gut aufgestellt.“

Ins Team kehren indes wohl Spielführer Christian Wollenhaupt nach überstandenen muskulären Problemen im Oberschenkel sowie Pavo Susilovic (kam in Eschwege erst in der 72. Minute) und Dennis Joedecke (wurde ganz geschont) zurück. Und die an der Werra über 120 Minuten gegangenen Spieler „werden das wegstecken“, meint Orth, zumal Trainer Deppe für heute freigegeben hat.

Von Sebastian Reichert

Jonny Hiester
(0)(0)

Da müssen aber ein paar Euro ins Phrasensparschwein gesteckt werden....

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