Fußball-Oberliga: SVG Göttingen beim TuS Heeslingen / Zuletzt drei Niederlagen in Folge

Alle hoffen auf das Ende der Talfahrt

Josu

Göttingen. Die SVG Göttingen und die neue Spielzeit in der Fußball-Oberliga: Das ist aktuell wirklich keine Erfolgsgeschichte. Zumal die Ergebnisse fatal an die schwache Rückrunde der vergangenen Saison erinnern. Beim 2:6 gegen den SSV Jeddeloh am vergangenen Sonntag kassierten die Südniedersachsen bereits die dritte Niederlage in Folge. Kein Wunder deshalb, dass sich beim Klub vom Sandweg alle Beteiligten schleunigst das Ende der Talfahrt herbei sehnen. „Wir wollen und müssen endlich gewinnen. Ein Sieg wäre in unserer Situation durchaus mal wieder angebracht“, sagt Trainer Knut Nolte vor dem Gastspiel am Samstag (15 Uhr) beim Heeslinger SC.

In den ständigen personellen Wechseln hat Nolte das größte Manko seines Teams seit dem Saisonstart ausgemacht. Doch genau dieser Mangel begleitet die Schwarz-Weißen auch zum Auswärtsspiel nach Heeslingen. Rechtsverteidiger Jan-Niklas Linde hat sich gegen Jeddeloh das Knie verdreht und muss ebenso pausieren wie Julian Keseling. Der Innenverteidiger fehlt wegen einer Gelb-Rot-Sperre. Martin Wiederholdt, Alexander Burkhardt, Martin Schiller und Lukas Kusch sind alle verletzt.

Sieg beim Spitzenreiter

Heeslingen spielt eine ordentliche Saison, hat als Tabellenachter aber auch nur zwei Zähler mehr auf dem Konto als die Göttinger. Den schlechten Start mit nur drei Punkten aus den ersten fünf Spielen machte der HSC in den vergangenen Wochen wett. Da gab es zehn Punkte aus sechs Partien. Beachtlich: Beim 5:2-Erfolg in Jeddeloh brachten die Heeslinger dem souveränen Tabellenführer die bislang einzige Niederlage bei.

An einem 3:3 wie in der vergangenen Saison, als beide Teams in der Nachspielzeit noch trafen, hätte Nolte deshalb sicherlich nichts auszusetzen. Klar ist aber auch, dass nach dem enttäuschenden Oktober nun endlich Punkte her müssen. Auch deshalb, um die Tabellensituation etwas zu entschärfen. „Das sind jetzt alles Gegner auf Augenhöhe“ betont der SVG-Coach. Nach der Partie am Samstag geht’s gegen den HSC Hannover, anschließend nach Cloppenburg und im letzten Vorrundenspiel gegen Bersenbrück. (raw) Foto: zje/ nh

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