Fußball-Oberliga: 4:1-Sieg der Schwarz-Weißen gegen Aufsteiger HSC Hannover

SVG mit Befreiungsschlag

Legale „Rudelbildung“: Im Vorwärtsgang geht es für der SVGer Josu de las Heras Vicuña (3. von links), attestiert von Mitspieler Georgios Mittas und beobachtet von Marco Galante (links). Foto: gsd

Göttingen. Ein dicker Felsbrocken fiel Knut Nolte nach dem Schlusspfiff vom Herzen. Der Trainer der SVG Göttingen konnte sich nämlich über einen verdienten und vor allem in der zweiten Halbzeit überzeugenden 4:1 (1:1)-Sieg seiner Mannschaft über den Aufsteiger HSC Hannover freuen. Damit verließen die Schwarz-Weißen vorerst einen Abstiegsplatz in der Fußball-Oberliga Niedersachsen.

Früher Schock für die Sandweg-Elf und auch für die 150 Zuschauer. Denn bereits nach nur zwölf Minuten lagen die Göttinger durch ein Tor von Mohammed Chahrour, der Julian Keseling davongelaufen war und locker rechts unten einschob, mit 0:1 im Rückstand. Dieser rüttelte allerdings die Gastgeber auf, die ihrerseits nun das Spiel in die Hand nahmen und sich einige Großchancen erspielen konnten. So hätte Lamine Diop aus aussichtsreicher Position selbst schießen müssen, legte aber noch einmal quer auf Yannik Freyberg, ein HSC-Spieler aber funkte dazwischen. Nur eine Minute später wurde ein Schuss von SVG-Kapitän Florian Evers noch im letzten Moment abgeblockt.

Joker Kusch und Wiederhold

Freude dann in der 27. Minute, als Freyberg mit seinem fünften Saisontreffer nach feinem Pass von Evers HSC-Torwart Andreas Mikroulis keine Abwehrchance ließ beim 1:1-Ausgleich. Diop per Kopf (29.) und auch Jan-Patric Ziegler (31.) hätten schon bis zur Pause die Führung für die SVGer bei guten Einschussmöglichkeiten festzurren können. Glücklich indes, dass in der 45. Minute der Hannoveraner Kriseld Doko per direktem Freistoß aus 30 Metern nur die Latte traf.

„Das war Erleichterung pur für uns, ein ganz wichtiger Sieg. Heute hat bei jedem Spieler die Einstellung gestimmt“, konstatierte Nolte zufrieden. Und er hatte ein glückliches Händchen bei seinen Einwechslungen. Erstmals nach fünfwöchiger Verletzungspause brachte Nolte seinen Stürmer Lukas Kusch für den angeschlagenen Freyberg. Und der Ex-Landolfshäuser erzielte fünf Minuten nach seiner Einwechslung das 2:1 im Nachsetzen. Und wiederum nur fünf Minuten später erhöhte Kusch mit seinem fünften Saisontreffer nach toller Vorarbeit von Diop auf 3:1. Kuriosität: Nach 14 Minuten war Kuschs Arbeitstag indes beendet, da er ein Zwicken im Oberschenkel verspürte und vorsichtshalber ausgewechselt wurde. Für ihn kam Martin Wiederhold, der sich ebenfalls als Joker erwies und nach schnell ausgeführtem Freistoß von Evers per Kopf den Endstand von 4:1 in der Nachspielzeit erzielte.

„Wichtig ist, dass wir gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt gewonnen haben. Erfreulich aber auch, dass wir endlich unsere Torchancen konsequenter genutzt haben, obwohl wir noch einige in der ersten Halbzeit haben liegen lassen“, meinte Nolte. (gsd)

Von Walter Gleitze

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