Fußball-Oberliga: SVG Göttingen erwartet den Tabellennachbarn VfL Oldenburg

Ein Duell auf Augenhöhe

Leicht angeschlagen: SVG-Abwehrspieler Jan-Niklas Linde (links), hier im Spiel gegen Northeims Silvan Steinhoff, hofft, gegen den VfL Oldenburg spielen zu können. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Die personelle Situation bei der SVG Göttingen vor dem Spiel gegen den VfL Oldenburg in der Fußball-Oberliga am Sonntag um 15 Uhr am Sandweg hat sich noch nicht entscheidend entspannt. SVG-Trainer Knut Nolte muss auch weiterhin auf mindestens fünf Leistungsträger verzichten.

„Diejenigen, die aber in den vergangenen Partien gespielt haben, haben ja ihre Sache sehr gut gemacht, da kann ich nicht meckern“, sagt Nolte. Damit erinnert er an die beiden unglücklichen 0:1-Niederlagen beim 1. FC Wunstorf und gegen Arminia Hannover. „Gegen die Arminen hätten wir gewinnen müssen“, so der Göttinger Coach. Und auch beim 1:1 beim südniedersächsischen Rivalen Eintracht Northeim am vergangenen Spieltag hat ebenfalls das Glück gefehlt, als Micha Alexander in der Nachspielzeit den Querbalken traf, die Northeimer erst zwei Minuten vor dem Ende den Ausgleich gezielten. Apropos gegnerischer Querbalken: Achtmal haben die SVG-Spieler in den letzten drei Spielen die Alu-Stange getroffen.

Freyberg auf der Bank?

Fehlen wird gegen die Oldenburger, die mit der Hypothek einer Heimniederlage gegen den bis dato Tabellenletzten und Aufsteiger MTV Gifhorn an den Sandweg reisen, und die Nolte auf Augenhöhe mit seinem Team sieht, unter anderem der Spanier Josu de las Heras Vicuña. Definitiv fehlen werden auch noch die drei Defensivspieler Janek Brandt, Alexander Burkhardt und Florian Mackes. Hoffnung besteht bei Co-Trainer Jan Hoffmann, dass er wieder in die Innenverteidigung rückt.

Möglich auch, dass Torjäger Yannik Freyberg nach seinem Muskelfaserriss zumindest auf der Auswechselbank sitzt. Jan-Niklas Linde ist angeschlagen, dürfte aber bis zum Spiel gegen den Tabellennachbarn Oldenburg wieder fit sein so wie auch Tomas Zekas, den eine Erkältung plagt. Als Alternative bietet sich noch der inzwischen spielberechtigte Neuzugang Amin Al Debek an.

„Wir wollen unbedingt gewinnen und werden so auch wieder die Offensive suchen“, sagt Nolte, dessen Team nach drei sieglosen Spielen nun endlich wieder dreifach punkten möchte. Bisher konnte sich Nolte auf seine Abwehr verlassen. Die hat in den ersten sechs Partien gerade mal vier Gegentreffer zugelassen, weist damit die stabilste Defensive in der Oberliga auf. Dagegen hat die Offensive der Göttinger erst fünf Tore erzielt, nur Neuling Gifhorn ist mit drei Treffern schlechter. „Was noch in der vergangenen Saison so gut bei uns funktioniert hat, nämlich die enorme Effektivität vor dem gegnerischen Tor, scheint derzeit wie abgeschnitten“, meint Nolte. (wg/gsd)

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