Fußball-Oberliga: Eintracht Northeim und SVG Göttingen sind noch ungeschlagen

„Das ist eine geile Truppe“

Neuzugang der SVG Göttingen: Ali Ismail

Northeim/ Göttingen. Zwei Teams, zwei Siege! Eintracht Northeim und die SVG Göttingen sorgen in der Fußball-Oberliga weiter für Furore.

Die Northeimer feierten mit dem 2:1 in Cloppenburg im dritten Spiel den dritten Sieg. Die Göttinger hingegen kamen beim 2:0 über FT Braunschweig im zweiten Heimspiel zum ersten Sieg und belegen mit sieben Zählern den sechsten Tabellenrang.

Erster Heimsieg: Göttingens Yannik Freyberg (am Ball) wird von Braunschweigs Oliver Fiedler gefoult. SVG-Kapitän Roland Evers ist interessierter Beobachter. Foto: Jelinek/gsd

Seine Feuertaufe bei der SVG Göttingen hat Neuzugang Lukas Kusch nun endgültig bestanden. War er gegen Bornreihe Vorlagengeber zum 1:1-Endstand, so erzielte der Ex-Landolfshäuser am vergangenen Wochenende gegen FT Braunschweig sein erstes Pflichtspieltor für die Schwarz-Weißen. „Ich wurde gut aufgenommen. Allerdings musste ich mich erst einmal an ein anderes Niveau gewöhnen“, sagt Kusch, der noch vor fünfeinhalb Monaten einen Meniskusriss erlitt und so nicht die gesamte Vorbereitung mitmachen konnte.

So muss er sich derzeit noch damit begnügen, nicht zur Stammelf zu gehören, sondern eher die Jokerrolle innezuhaben. Mit der ist der 25-jährige Stürmer aber zufrieden, stellt (noch) keine Ansprüche.

Sonderlob für die Jüngsten

Die Ausgangslage für Eintracht vor der Partie in Cloppenburg war nicht unbedingt einfach. Melvin Zimmermanns Ausfall war vorher klar (Knöchel), kurzfristig musste auch noch Nils Hillemann passen (muskuläre Probleme). Die beiden Torgaranten der vergangenen Serie fehlten also beim Regionalliga-Absteiger. Und als nach einer knappen halben Stunde auch noch Karsten Fischer verletzt vom Feld musste (Adduktoren), war das Trio der verletzten Leistungsträger komplett.

Doch es sprangen einfach andere in die Bresche. Northeims Team-Manager Hartmut Denecke fasste das so zusammen: „Die Jüngsten waren heute die Besten.“ Damit meinte er vor allem Linus Baar und Silvan Steinhoff, die ihre Aufgaben bravourös meisterten. Hinzu kamen Valentin Jäkel, der unter Neu-Trainer Malte Fröhlich aufgeblüht ist, und natürlich Ali Ismail. Dem Neuzugang von der SVG Göttingen war es zu verdanken, dass die Eintracht auch das dritte Spiel gewann. Seinem Siegtreffer zum 2:1 in der dritten Minute der Nachspielzeit folgte eine Eintracht-Jubeltraube.

Denecke: „Wir sind alle zu ihm gelaufen und haben uns in den Armen gelegen. Wir haben uns auch vom Ausgleich, der harten Gangart und dem ständigen Reklamieren und Kartenfordern der Cloppenburger nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Jungs spielen zu sehen, macht einfach Spaß. Das ist eine geile Truppe.“ (mwa/wg-gsd) Foto:  osx

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