Fußball-Oberliga: SVG Göttingen hat das Toreschießen wiederentdeckt

Eintracht heiß aufs Topspiel

Die ersten beiden Saisontore für die SVG: Florian Evers verwandelte in Cloppenburg zwei Strafstöße in der Anfangsphase. Foto: zje/gsd

Northeim/Göttingen. Das Gipfeltreffen kann kommen! Eintracht Northeim hat seine Position in der Spitzengruppe der Fußball-Oberliga am Sonntag gefestigt. Beim VfL Osnabrück II gab es 90 Minuten guten Fußball, allerdings keine Tore. Derer fünf erzielte hingegen die SVG Göttingen beim deutlichen 5:1-Sieg beim Regionalliga-Absteiger BV Cloppenburg.

Eine Woche vor dem Gastspiel von Ligaprimus SSV Jeddeloh im Gustav-Wegner-Stadion blieb die Eintracht gegen einen starken Gastgeber im sechsten Spiel in Serie unbesiegt. „Das ist ein gewonnener Punkt für uns“, bilanzierte Trainer Malte Fröhlich. „Um solche Spiele momentan für uns zu entscheiden, fehlt vor dem Tor die Durchschlagskraft. Wenn Mehdi Mohebieh mal nicht trifft, haben wir keine Alternativen.“

In der Tat war es in den vergangenen Wochen immer wieder der Offensivdribbler, der die Ausfälle von Melvin Zimmermann und Nils Hillemann mit seinen Treffern ausbügelte. Bei der Osnabrücker Drittliga-Reserve blieb ihm jedoch sein elftes Saisontor verwehrt – und somit ging die Eintracht am 14. Spieltag erstmals ohne eigenes Tor vom Feld.

Auch Teammanager Hartmut Denecke war dennoch zufrieden. „Der Ball lief auf beiden Seiten gut. Auch Osnabrück wollte unbedingt gewinnen. Das hat man gemerkt.“ Besonders Torhüter Bernd Düker und Steffen Tigges waren ihm aufgefallen. „Das sind schon richtig gute Jungs, die ja nicht umsonst zum Profikader des VfL gehören.“ Daher auch sein Fazit: „Wir spielen seit Wochen ohne echten Sturm. Und das machen die Jungs richtig gut.“

SVG wieder mit Torriecher

„Neun Tore in zwei Spielen in Folge, das kann sich doch sehen lassen“, frohlockte SVG-Trainer Knut Nolte nach dem zumindest in dieser Höhe nicht für möglich gehaltenen Sieg in Cloppenburg nach dem 4:0 eine Woche zuvor gegen Aufsteiger HSC Hannover. So taten die Schwarz-Weißen nicht nur etwas für ihr Punktekonto, sondern auch noch etwas für ihr Torverhältnis.

Allmählich scheint die Sandweg-Elf wieder in die Spur gefunden zu haben, und endlich treffen sie wieder, wobei ihnen naturgemäß die beiden Foulelfmeter in der Anfangsphase, die Kapitän Florian Evers sicher verwandelte, in die Karten gespielt hatte in Cloppenburg. „Das war schon eine richtig couragierte Leistung meiner Mannschaft, die nur wenig zugelassen hat und sicher in der Defensive stand. Und endlich haben wir unsere Torchancen konsequent genutzt“, meinte Nolte.

Wichtig war dieses weitere Erfolgserlebnis im übrigen auch, um sich so allmählich von den Abstiegsplätzen abzusetzen. Denn mit einem weiteren Dreier am kommenden Sonntag gegen den punktgleichen Aufsteiger TuS Bersenbrück zuhause wäre nämlich der endgültige Anschluss an die obere Tabellenhälfte hergestellt. (mwa/wg-gsd)

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