Fußball-Oberliga: Northeim liegt in Hannover lange hinten, gewinnt aber noch 2:1

Hillemann bricht das Eis

Ein hartes Stück Arbeit: Eintracht Northeim gewann am Sonntag beim HSC Hannover, musste aber lange einem 0:1 hinterherlaufen. Den Siegtreffer erzielte Mehdi Mohebieh. Diese Szene zeigt ihn im Heimspiel gegen Oldenburg. Archivfoto: zij

Hannover. Eintracht Northeim hat das letzte Auswärtsspiel des Jahres in der Fußball-Oberliga gewonnen. Am Sonntag lag das Team beim HSC Hannover lange zurück, gewann aber dank einer starken zweiten Halbzeit noch verdient mit 2:1.

„Nach dem 0:1 ist es kompliziert geworden. Aber die Jungs haben gerade nach dem Seitenwechsel eine ganz andere Körpersprache gezeigt. Am Ende hätten wir sogar noch höher gewinnen können. Unser Sieg ist auf jeden Fall verdient, auch wenn wir uns dafür mächtig strecken mussten“, bilanzierte ein zufriedener Teammanager Hartmut Denecke.

Trainer Malte Fröhlich stellte sein Team nach dem Heim-0:2 gegen Heeslingen auf einigen Positionen um. Für Linus Baar (krank) und Carim Blötz (Gelbsperre) rückten Marc-André Strzalla und Rafael Sieghan in die Startelf. Thorben Rudolph war nach abgesessener Sperre erwartungsgemäß von Beginn an am Start. In der Spitze durfte Ali Ismail ran.

Dennoch lag die Eintracht zur Pause zurück. Nach einer Flanke von rechts hatte Hannovers Lauer zu viel Platz und köpfte ein (7.). Kurz danach war sogar das 2:0 drin, doch die Latte rettete die Gäste, die ihrerseits zwei Minuten später Pech hatten: Rudolph scheitere mit einem Freistoß an der HSC-Mauer, der Abpraller landete bei Christoph Ziegler, dessen Versuch am Querbalken endete (13.).

Aus der Pause kamen die Northeimer mit mehr Dampf. Der eingewechselte Marc-Jannick Grunert belebte das Offensivspiel sichtlich. Mehdi Mohebieh scheitere jedoch mehrfach aus guten Positionen (52./57.). Es musste also - wie schon so oft in dieser Saison - ein Joker-Tor her, um die Eintracht zum Erfolg zu bringen. Nils Hillemann war erst Sekunden auf dem Feld, als er seine Vollstreckerqualitäten untermauerte und das Eis brach (68.). Und in diese Richtung ging es weiter. Ismail vergab noch (71.), doch kurz darauf war Mohebieh zur Stelle und markierte den Endstand nach toller Kombination über Grunert und Ismail (77.).

Eintracht: Strüber - Steinhoff, Strzalla, Horst, Ziegler - R. Sieghan (46. Grunert), Fischer - Mohebieh, Rudolph, Jäkel (68. Hillemann) - Ismail (85. Sinram-Krückeberg)

Tore: 1:0 Lauer (7.), 1:1 Hillemann (68.), 1:2 Mohebieh (77.). (mwa)

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