Fußball-Oberliga: SVG Göttingen am Samstag beim 1. FC Wunstorf / Trainer Nolte fehlen neun Akteure

Mit letztem Aufgebot zum Spitzenreiter

Alexander Burkhardt

Göttingen. Die neue Saison in der Fußball-Oberliga ist zwar erst drei Spieltage alt, aber die SVG Göttingen pfeift personell schon aus dem letzten Loch. Denn vor der Partie am Samstag beim Spitzenreiter 1. FC Wunstorf (16 Uhr) fehlen Göttingens Trainer Knut Nolte insgesamt neun Spieler. „Ich kann mir aktuell eigentlich gar nicht vorstellen, wie wir dort spielen wollen. Aber bis zum Spielbeginn darf nun wirklich nichts mehr passieren.“

Die aktuelle Personalsituation als angespannt zu bezeichnen, wäre noch geschmeichelt. Mittelfeldspieler Jan-Niklas Linde verbüßt den zweiten Teil seiner Zwei-Spiele-Sperre. Für Rekonvaleszent Martin Schiller käme dagegen ein Einsatz noch zu früh. Innenverteidiger Jan Hoffmann plagt sich mit Beschwerden an der Achillessehne, Florian Mackes mit Problemen am Knie. Stürmer Yannik Freyberg fällt mit einer Oberschenkelzerrung definitiv aus, Lukas Kusch weilt im Urlaub. Der defensive Mittelfeldspieler Micha Alexander kann zwar Fußball spielen, stellt sein Können aber am Wochenende bei der Kleinfeld-Europameisterschaft in Ungarn unter Beweis. Und für Neuzugang Amin El-Debek liegt noch immer keine Spielgenehmigung vor.

Am Donnerstag erwischte es dann auch noch Alexander Burkhardt. Der rechte Verteidiger laboriert an muskulären Problemen, die einen Einsatz unmöglich machen. „Von 22 Spielern bleiben zehn Feldspieler übrig. Und dann müssen wir sehen, wer aus der zweiten Mannschaft spielberechtigt ist“, sagt Nolte.

Schlecht allerdings, dass vom Gegner keine Geschenke zu erwarten sind. Denn anders als in der vergangenen Saison präsentierte sich der Fast-Absteiger des Vorjahres bislang als echte Einheit, die aus drei Punktspielen die Maximalausbeute von neun Punkte bei 8:2-Treffern einsammelte. Beweis der aktuellen Stärke ist zudem der 2:0-Sieg im NFV-Pokal am Mittwoch über den Titelverteidiger SV Drochtersen/Assel, den Nolte live am Platz erlebte. „Die haben völlig verdient gegen einen Regionalligisten gewonnen“, sagt der Göttinger Coach. Der Gegner sei selbstbewusst und spiele körperbetont. „Damit haben sie Drochtersen den Schneid abgekauft. Vielleicht haben sie aber Probleme, selbst das Spiel zu gestalten“, hofft Nolte. (raw) Foto: zje/nh

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.