Fußball-Oberliga: 1:3-Niederlage der SVG Göttingen gegen den VfL Oldenburg

Nolte: „Dumm angestellt“

Erfolgreich: Göttingens Lukas-Alva Kusch (links) überwindet Oldenburgs Torwart Felix Bohne und erzielt so den 1:2-Anschlusstreffer für die Schwarz-Weißen, die am Ende aber dennoch das Nachsehen haben. Foto: Jelinek

Göttingen. In der Fußball-Oberliga kassierte die SVG Göttingen ihre zweite Heimniederlage. Gegen den bis dato Tabellennachbarn VfL Oldenburg verlor das Team von Trainer Knut Nolte mit 1:3 (0:1).

Am Ende hat sich die SVG Göttingen diese Niederlage selbst zuzuschreiben, weil „wir uns in den Situationen, die zu Gegentreffern führten, dumm angestellt haben“, meinte ein enttäuschter Nolte. Einen weiteren Grund dieses nicht unbedingt einkalkulierten Misserfolgs sah der SVG-Coach aber auch darin, dass „ich jede Woche personell umstellen muss“. Hinzu kam aber auch, dass wieder einmal in vielen Situationen der Zug zum gegnerischen Tor fehlte.

Ein Stellungsfehler von Georgios Mittas, der keinesfalls schwach spielte, aber dennoch sehr unglücklich, sich jedoch immer wieder ins Angriffsspiel auf der rechten Seite einschaltete, führte zur schnellen Führung der Gäste. Nach einem langen Torabschlag landete der Ball bei Marvin Osei, der von Mittas nicht mehr zu halten war, allein auf das SVG-Gehäuse zulief und keine Mühe hatte, SVG-Keeper Omar Younes zu überwinden.

Kaissis mit Doppelpack

Einmal mehr zeigte sich das diesjährige Manko bei den SVGern, denen der erfolgreiche Abschluss selten gelingt. So entschärfte Oldenburgs Torwart Felix Bohe einen Aufsetzer von Florian Evers aus 16 Metern (54. Minute), scheiterte Marco Galante nach dem schönsten Angriff und vorherigem Doppelpass mit Evers ebenfalls an Bohe. Das hätte das 1:1 in der 62. Minute sein müssen. Im Gegenzug das 0:2, als nach einem langen Pass Kai-Sotirios Kaissis auf und davonlief und zum 2:0 einschob (62.). Hoffnung keimte noch einmal auf, als der zur Pause für Lamine Diop eingewechselte Lukas Kausch nur zwei Minuten später der 1:2-Anschlusstreffer gelang, als er den Ball geschickt mitnahm und ihn im oberen langen Toreck aus halblinker Position versenkte.

In der 70. Minute sorgte erneut Kaissis für Ernüchterung auf der SVG-Bank, als er, deckungsgleich zum 2:1, nunmehr zum 3:1 erfolgreich war. Allerdings legte dem zweifachen Oldenburger Torschützen Mittas unfreiwillig den Ball auf. „Dreimal haben wir geschlafen“, kritisierte Nolte vor allem das Verhalten seiner Defensivspieler. „wir wussten, das Oldenburg im Konterspiel stark ist, haben diese Konter aber nicht konsequent unterbunden, so dass der VfL aus vier Chancen drei Tore macht“, ärgerte sich Nolte.

Freyberg eingewechselt

In der 66. Minute kam noch der letztjährige Torschütze Yannik Freyberg für Micha Alexander, um dem Göttinger Offensivspiel noch neue Impulse zu verleihen. Doch merkte man Freyberg nach seiner längeren Verletzungspause den Trainingsrückstand an. Dennoch hatte er zwei Minuten vor dem Schlusspfiff noch eine Torchance, die aber Bohe zunichte machte. (gsd)

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