Fußball-Oberliga: SVG Göttingen erwartet den Tabellendritten Arminia Hannover

Revanche für das Pokal-Aus?

Micha Alexander

„Das ist bisher das stärkste Team, gegen das wir in dieser allerdings noch eher kurzen Saison gespielt haben“, sagt Knut Nolte, Trainer der SVG Göttingen, vor dem Punktspiel der Fußball-Oberliga am Sonntag um 15 Uhr gegen Arminia Hannover.

Die Stärke dieses Gegners bekamen die Schwarz-Weißen bei ihrer 0:3-Niederlage am Bischofsholer Damm in Hannover im Achtelfinale des NFV-Pokals zu spüren. Dass dieser Pokalsieg keine Eintagsfliege für die Arminen war, bewiesen sie am vergangenen Mittwoch im Pokal-Viertelfinale mit dem 1:0-Sieg beim derzeitigen Oberliga-Zweiten 1. FC Wunstorf, der noch verlustpunktfrei ist.

Gleichwohl stimmt Nolte die zweite Halbzeit vor einer Woche trotz einer 0:1-Niederlage seiner Mannschaft in Wunstorf optimistisch. „Da hätten wir zumindest einen Punkt verdient gehabt trotz unserer personellen Sorgen“, blickt der SVG-Coach noch einmal zurück.

Wiederhold fehlt nach gelb-rot

Lukas Kusch

Gegen den alten Rivalen Arminia sind jedoch Micha Alexander, der mit der deutschen Kleinfeld-Nationalmannschaft das Viertelfinale der EM in Budapest erreichte, da aber im Achtmeterschießen an späteren Sieger Kasachstan scheiterte, Lukas Kusch (aus dem Urlaub zurück) und Jan-Niklas Linde (verbüßte eine Rot-Sperre) wieder dabei. Ob allerdings Innenverteidiger Janek Brandt aufgrund eines Bänderrisses im Knöchel spielen kann, ist fraglich. „Vielleicht kann er mit Tapeverband spielen“, hofft Nolte. Denn Innenverteidiger und Co-Trainer Jan Hoffmann hat weiterhin Probleme mit seiner Achillessehne und wird genauso wenig spielen können wie Mittelfeldspieler Martin Schiller, der nach langer Verletzungspause Knöchelprobleme hat, und auch Martin Wiederhold, der in Wunstorf die gelb-rote Karte sah und so automatisch für ein Spiel gesperrt ist. Und auch der schnelle Außenstürmer Yannik Freyberg steht aufgrund einer Leistenzerrung nicht zur Verfügung.

„Wir müssen gegen die Arminen vorsichtig agieren, nicht zu offen spielen und damit dem Gegner Lücken schaffen“, warnt Nolte, der die „Blauen“ als „individuell und spieltechnisch sehr stark“ einschätzt. Zudem hätten sich die Arminen personell deutlich verstärkt.

Erst vier Tore in vier Spielen

Dennoch hofft der SVG-Trainer auf eine geglückte Revanche, die aber nur dann gelingt, wenn „wir endlich wieder zu unserer Effektivität aus der letzten Saison zurückfinden“. Da habe seine Mannschaft die Torchancen eben wesentlich effektiver genutzt. „Das fehlt uns in dieser Saison noch, da müssen wir wieder hinkommen“.

In der vergangenen Saison hatten die SVGer nach vier Spieltagen immerhin schon zwölf Tore erzielt, in dieser Spielzeit sind es nach vier Partien derer erst vier, jedoch auch erst zwei Treffer kassiert. (wg/gsd) Fotos: nh

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.