Fußball-Oberliga: Schwarz-Weiße allerdings nur Außenseiter bei Eintracht Northeim

Schafft SVG zweiten Streich?

Der SVGer Florian Evers (rechts) ist eher am Ball als sein Northeimer Kontrahent Christoph Ziegler. Eine Szene aus dem NFV-Pokalspiel am 23. Juli, das die SVG 5:2 nach Elfmeterschießen gewann. Foto: zij

Göttingen. Die personelle Situation bei der SVG Göttingen ist vor dem Freitags-Spiel der Fußball-Oberliga Niedersachsen beim Südniedersachsenrivalen Eintracht Northeim weiterhin sehr angespannt.

Gleichwohl fahren SVG-Trainer Nolte und seine Spieler, die im NFV-Pokal in Northeim nach Elfmeterschießen triumphiert hatten, nicht chancenlos nach Northeim, wo um 18 Uhr der Anpfiff im Gustav-Wegner-Stadion erfolgt.

Die Verletztenliste der Schwarz-Weißen ist noch immer lang. Es fehlt Innenverteidiger und Co-Trainer Jan Hoffmann, dessen Position, wie schon im Spiel vor einer Woche gegen Arminia Hannover, Jan-Niklas Linde einnehmen wird. Nicht dabei sind auch Janek Brandt und der letztjährige Torjäger Yannik Freyberg aufgrund eines Muskelfaserrisses. Freyberg hat aber das Training wieder aufgenommen und hofft, in einer Woche gegen Oldenburg spielen zu können. Zu schlechter Letzt fehlen auch weiterhin Martin Schiller und Florian Mackes. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Spanier Josu de las Heras Vicuna, der sich eine Rippe angebrochen hat. Für ihn würde Tomas Zekas neben Micha Alexander auf die Sechserposition rücken.

Wiederhold wieder dabei

Erfreulich indes, dass Martin Wiederhold nach seiner Gelb-Rotsperre wieder dabei ist und der libanesische Neuzugang Amin Al-Debek, der sich im offensiven Mittelfeld am wohlsten fühlt, erstmals spielberechtigt ist.

Den Göttingern dürfte indes bewusst sein, dass sich die Northeimer für die vor sieben Wochen erlittene Niederlage nach Elfmeterschießen in der ersten Runde des NFV-Pokals revanchieren wollen. Die Gastgeber gehen trotz dieser Niederlage als Favorit in diese immer wieder reizvolle Partie. Denn sie sind sehr erfolgreich in diese Saison gestartet, vier Siege in fünf Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Hingegen wollen die SVGer, die in den ersten drei Spielen immerhin zwei Siege und ein Remis aufzuweisen hatten, unbedingt die dritte Niederlage in Folge verhindern.

Kaum Veränderungen

Dabei hofft SVG-Teammanager Thorsten Tunkel, dass „wir endlich mal mehr Glück bei unseren Torabschlüssen haben“. Gegen den 1. FC Wunstorf und Arminia Hannover - beide Spiele gingen äußerst unglücklich 0:1 verloren - trafen die Göttinger insgesamt sechsmal das gegnerische Gehäuse. Gegen Northeim dürfte es gegenüber der Partie gegen die Arminen kaum personelle Veränderungen geben. „In der Defensive würden uns auch inzwischen die Alternativen fehlen“, sagt Tunkel. Möglich aber, dass Wiederhold von Beginn an dabei ist. (wg/gsd)

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