Fußball-Oberliga: Gegen Aufsteiger HSC Hannover zählt daher nur ein Sieg

SVG schon unter Druck

Mit drei Treffern zweitbester SVG-Torschütze: Göttingens Lukas-Alva Kusch (re.), hier gegen Oldenburgs Andrik Zohrabian, hofft zumindest auf einen Kurzeinsatz gegen den HSC Hannover. Foto:  Jelinek/gsd

Göttingen. Nach vier Niederlagen in Folge ist die SVG Göttingen in der Tabelle der Fußball-Oberliga auf einen Abstiegsplatz zurückgefallen. Da wird es nun an der Zeit, diesen Zustand schnellstmöglich zu ändern. Dies soll am Sonntag um 14 Uhr gegen den punktgleichen Aufsteiger HSC Hannover geschehen.

Dazu ist es indes nötig, dass die Schwarz-Weißen ihre Schussschwächen vor dem gegnerischen Tor ablegen. Erst zwölf Tore in zwölf Spielen sind einfach zu wenig. Nur Aufsteiger Gifhorn weist weniger Tore auf als das Team von Trainer Knut Nolte, nämlich fünf. Zudem kassierten die Göttinger in den letzten vier Partien auch noch 13 Gegentreffer, womit sich eine weitere Baustelle für die SVGer aufgetan hat.

HSC auswärtsschwach

Als eher auswärtsschwach hat sich indes der Neuling bisher präsentiert. Vier Niederlagen steht erst ein Sieg gegenüber. Während die Göttinger immerhin schon zwei Auswärtssiege auf dem Konto haben, enttäuschten sie ihre Zuschauer bisher zuhause extrem. Erst ein Sieg wurde am Sandweg erzielt. Gegen die niedersächsischen Landeshauptstädter soll nun aber unbedingt der zweite Dreier her.

Fehlen wird bei den SVGern aber weiterhin Außenverteidiger Jan-Niklas Linde aufgrund von Knieproblemen. Auch Außenverteidiger Alexander Burkhardt, dessen Oberschenkelprobleme sich nun schon seit Wochen hinziehen, muss weiterhin ersetzt werden. Ersatzkeeper Maximilian Nagels kämpft gegen Schmerzen in der Schulter. Überhaupt wollen die SVG-Verantwortlichen die Torwartfrage noch einmal überdenken und sich mit ihrem ehemaligen Keeper Denny Cohrs zusammensetzen. Zumindest auf der Bank dürften Martin Wiederhold, der Schmerzen im Fuß beim Antritt hat, und Stürmer Lukas-Alva Kusch sitzen. Der Ex-Landolfshäuser Kusch ist mit drei Treffern der bisher zweiterfolgreichster Torschütze der Schwarz-Weißen. Fit ist auch Stürmer Lamine Diop, der sich vor einer Woche im Spiel gegen Heeslingen leicht verletzt hatte.

Zum Erfolg gegen den HSC will Nolte mit der 4-2-3-1-Taktik kommen. „Diese Taktik hat sich eigentlich bewährt“, sagt der SVG-Coach, der sich nach dieser langen Durststrecke endlich einmal wieder ein Erfolgserlebnis für seine Mannschaft wünscht. „Es kommen jetzt in den nächsten Wochen Spiele gegen Gegner auf Augenhöhe. Da müssen wir punkten, um so schnell wie möglich da unten wieder wegzukommen“, fordert Nolte von seinem Team. (wg/gsd)

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