Fußball-Oberliga: Northeim meldet sich sofort zurück / Göttingen trifft kaum noch

SVG torlos, Eintracht flott

Ab durch die Mitte: Göttingens Stephan Kaul (Mitte) kommt gegen die Hannoveraner Tino Schröder (rechts) und Pascal Gos zum Schuss, verfehlt aber das gegnerische Gehäuse. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen/ Northeim. Eintracht Northeim zeigte sich von der ersten Niederlage in der Fußball-Oberliga vor gut einer Woche zuhause gegen Neuling TuS Bersenbrück gut erholt.

Beim MTV Gifhorn, einem weiteren Aufsteiger, gewann das Team von Trainer Malte Fröhlich mit 2:0 und landete damit seinen vierten Sieg im fünften Saisonspiel. Die SVG Göttingen musste dagegen beim 0:1 gegen Arminia Hannover die zweite Niederlage in Folge hinnehmen.

Rechtzeitig vor dem Südniedersachsen-Duell gegen den Göttinger Nachbarn am Freitag im heimischen Gustav-Wegner-Stadion (18 Uhr) haben die Northeimer noch einmal eine Portion Selbstvertrauen getankt. „Wir haben nach fünf Spieltagen vier Siege auf unserem Konto. Das ist wirklich eine super Ausbeute“, freut sich Trainer Malte Fröhlich über die Startbilanz. Doch der Nachfolger von Wolfgang Schmidt hat auch in Gifhorn noch Dinge entdeckt, die noch nicht so gut laufen. Die Minimierung der Ballverluste und Abspielfehler stehen in den kommenden Wochen ebenso auf der Agenda wie das Umschaltspiel. „Wir machen den Gegner dadurch stark. Und wir tun uns wirklich schwer gegen Mannschaften, die viel mit langen Bällen operieren“, sagt der Northeimer Coach.

Stark allerdings, dass auch das aktuelle Fehlen der Torjäger Zimmermann und Hillemann am Sonntag nicht ins Gewicht fiel. Auch Karsten Fischer wurde im defensiven Mittelfeld gut ersetzt. „Mehdi Mohebieh stellt sich als Stürmer in den Dienst der Mannschaft. Und Carim Blötz hat in Gifhorn die Fischer-Position sehr gut ausgefüllt. Doch es gibt keinen Grund zum Ausruhen. Am Freitag geht es schon wieder weiter mit dem Derby“, warnt Fröhlich.

Torflaute am Sandweg

Erneut zeigte sich bei der SVG gegen die Arminen aus Hannover das derzeit größte Manko der SVG. Die Schwarz-Weißen treffen momentan das gegnerische Gehäuse nicht. Vier Tore aus fünf Spielen sind einfach zu wenig. Das weiß auch SVG-Trainer Knut Nolte nur zu gut. Drei Gegentreffer in fünf Spielen lassen sich da durchaus sehen, doch bei den Göttingern fehlte im zweiten Spiel in Folge ihr mit 15 Treffern bester Torschütze aus der letzten Saison Yannik Freyberg.

Dabei kann Nolte mit dem Spielvermögen seiner Spieler durchaus zufrieden sein. Sowohl gegen Wunstorf (0:1) als auch gegen Arminia Hannover zeigten sie durchaus ansprechende Leistungen. Gegen die Arminen am vergangenen Sonntag musste viermal das gegnerische Gebälk herhalten und verhinderte so mindestens einen Punkt, den sich die Gastgeber allemal verdient gehabt hätten.

„Wir lassen gekonnt den Ball laufen, erarbeiten uns Torchancen und halten auch gegen eine solch starke Mannschaft wie Arminen dagegen“, ist Nolte fast schon der Verzweiflung nahe, warum das, was in der vergangenen Saison, als die SVG nach fünf Spieltagen immerhin schon 16 Treffer erzielt hatten, in dieser noch jungen Spielzeit nicht klappt. (wg-gsd/raw)

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