Fußball-Oberliga: Der VfL Osnabrück II und Eintracht Northeim trennen sich torlos

Verfolger teilen die Punkte

Hände hoch! Auch Northeims Top-Torschütze Mehdi Mohebieh (rechts, hier im Heimspiel gegen Oldenburg) traf am Sonntag in Osnabrück nicht. Archivfoto: zij

Osnabrück. Keinen Sieger hat es am Sonntagnachmittag im Spitzenspiel der Fußball-Oberliga gegeben. Der VfL Osnabrück II und der FC Eintracht Northeim trennten sich mit einem torlosen Unentschieden.

„Das war allerdings ein sehr gutes Fußballspiel. Beide Mannschaften wollten gewinnen. Das hat man gemerkt. Wir hatten zwar mehr Spielanteile und auch die besseren Chancen, aber ich sehe das Unentschieden dennoch als einen gewonnenen Punkt an“, bilanzierte Northeims Teammanager Hartmut Denecke.

Einen echten Gewinner gab es aber dann doch. Durch das Remis der Mitkonkurrenten baute Tabellenführer SSV Jeddeloh (1:0 gegen Arminia Hannover) seinen Vorsprung an der Spitze auf acht Zähler aus. Erster Verfolger ist nun der 1. FC Wunstorf (2:0 in Heeslingen). Eintracht und die Osnabrücker folgen direkt dahinter. Am nächsten Sonntag kommt es in Northeim zum Kräftemessen mit dem souveränen Ligaprimus.

Kurze Halbzeitpause

Die erste gute Möglichkeit in Osnabrück gehörte der Eintracht. Mehdi Mohebieh prüfte Keeper Bernd Düker, der jedoch parierte (7.). Auch in der Folge versuchten die Gäste den Spielaufbau der Osnabrücker früh zu stören. Das klappte lange gut. Erst nach einer guten halben Stunde kam auch der VfL in der Partie an und hatte einige gefährliche Szenen vor dem Kasten von Keeper Jannik Strüber.

Die Halbzeitpause fiel dann etwas kürzer aus als gewöhnlich. Schon nach sieben Minuten bat der Schiri zum zweiten Teil. Der Grund: Die Partie wurde nicht auf dem Kunstrasen ausgetragen, sondern auf einem normalen Platz ohne Flutlicht und hatte erst um 15 Uhr begonnen. Also musste man sich etwas beeilen.

Chancen auf beiden Seiten

In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, nennenswerte Chancen gab es aber lange Zeit auf beiden Seiten nicht. So dauerte es bis in die Schlussphase hinein, ehe es wieder etwas kribbeliger wurde. In der 83. Minute versuchte es erst Ali Ismail, im Nachsetzen dann auch noch Thorben Rudolph. Doch beide Schüsse wurden geblockt. Auf der anderen Seite hatte Osnabrücks Marius Mause eine gute Gelegenheit, verzog jedoch völlig (87.).

Eintracht: Strüber - Steinhoff, Horst, Baar, Ziegler - Blötz, Fischer - P. Sieghan (73. Strzalla), Rudolph (85. Jäkel), Grunert (60. Ismail) - Mohebieh. (mwa)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.