Fußball-Oberliga: Eintracht Northeim im Verfolgerduell 1:1 gegen SC Spelle-Venhaus

Wechselbad der Gefühle

Duell auf Augenhöhe: Northeims Verteidiger Patrick Sieghan (Mitte) bleibt mit seiner Flanke an Spelles Patrick Schnettberg hängen. Die Eintracht um Thorben Rudolph (li.) kam im Verfolgerduell zu einem 1:1-Unentschieden. Foto: zij

Northeim. Ein Duell auf Augenhöhe hatte sich Northeims Trainer Malte Fröhlich vom Heimspiel seiner Mannschaft gegen den SC Spelle-Venhaus erwartet. Nach 90 unterhaltsamen Spielminuten plus Nachspielzeit auf dem Kunstrasenplatz im Gustav-Wegner-Stadion teilte der Großteil der fast 300 Besucher diese Einschätzung. Denn beim 1:1 (0:1) von Eintracht Northeim waren die Gastgeber zwar ganz nah dran am Dreier, hätten aber mit etwas Pech auch als Verlierer vom Platz gehen können.

Das sechste Eintracht-Heimspiel in der Fußball-Oberliga war für alle Beteiligten ein Wechselbad der Gefühle. Erst dominierte Eintracht, dann glänzten die Gäste im Verfolgerduell, als sie mit ihrer ersten Chance gleich in Führung gingen. Nach der Pause hatte Eintracht Glück, dass Spelles Torjäger Wald nur die Latte traf. Danach spielte nur noch Eintracht. Mohebiehs Ausgleich mit seinem zehnten Saisontor, dann Sieghans Großchancen zur Führung. Und auf der anderen Seite hielt Northeims Torhüter Jannik Strüber später den einen Punkt fest.

Das Wechselbad der Gefühle begann für Northeims Trainer schon mit dem ersten Schuss der Gäste. „Wir rennen andauernd einem Rückstand hinterher“, beklagte der Coach nach dem Schlusspfiff. Und auch das Ergebnis konnte den Coach nicht versöhnlich stimmen. „Schade, unter dem Strich hätten wir sicherlich einen Sieg verdient gehabt. Über 90 Minuten waren wir spielbestimmend und hatten auch die besseren Chancen“, kommentierte Fröhlich die Partie zwischen dem Tabellenzweiten und dem Fünften.

Das Unentschieden im Verfolgerduell bezeichnete Christian Horst als durchaus verdient. Dass die Speller anders agierten als üblich, dürfte der Northeimer Spielstärke geschuldet sein. „Die haben viel defensiver als noch letzte Saison gegen uns gespielt. Das zeigt, dass auch eine gute Mannschaft wie Spelle richtig Respekt vor uns hat. Diesen Respekt haben wir uns aber auch verdient“, meinte Christian Horst.

Von Ralf Walle

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