Kammerbachs Fußballerinnen überfordert - Torhüterin Dückerhoff bricht Knöchel

0:18 - Lehrstunde im Pokalfinale

Zweikampf: Einen schweren Stand hatten TSG-Spielerin Jana Hildebrand (li.) und ihre Mitstreiterinnen im Cupfinale. Archivfoto: per

Anraff. Regelrecht überrollt wurde die stark ersatzgeschwächte Mannschaft der TSG Kammerbach vom zwei Klassen höher beheimateten Hessenligisten TSV Zierenberg im Endspiel des Fußball-Regionalpokals der Frauen. Nach noch ordentlicher erster Hälfte und einem 0:5-Pausenstand kassierte die TSG im zweitenAbschnitt gleich 13 Treffer und unterlag gegen den großen Favoriten klar mit 0:18.

„Nach dem Wechsel war der Zwei-Klassen-Unterschied unübersehbar“, waren sich Zierenbergs Trainer René Wiegand und TSG-Coach Karl-Martin Weinzierl einig. Während sich der überforderte Gruppenligist während des gesamten Spiels nur eine zwingende Torchance in Verlauf der ersten 45 Minuten erarbeiten konnte, stand die eigene Hintermannschaft gegen den pausenlos nach vorn drängenden Rivalen unter Dauerdruck.

Zudem hatte Weinzierl-Elf großes Pech, dass Stammtorhüterin Helen Dückerhoff in ihrem letzten Spiel für die TSG zur Pause mit einem gebrochenen Knöchel ins Krankenhaus gebracht werden musste und durch Corinna Sander ersetzt wurde.

Nun brannte der Hessenligist ein regelrechtes Feuerwerk auf das Gehäuse des krassen Außenseiters ab wobei sich mit Lena Krause (1), Kim-Aileen Schade (1), Fabienne Schlieper (3), Gianna Zachan (1), Laura Frank (5), der ehemaligen Kammerbacherin Sarah Landinghoff-Schmidt (4), Natascha Rudat (2) und Sabrina Bürgel (1) gleich acht Spielerinnen in die Torschützenliste eintrugen. „Da war bald jeder Schuss ein Treffer“, sagte Kammerbachs Coach.

Im Hessenpokal dabei

Den Kammerbacherinnen bleibt nach dieser Lehrstunde in Anraff immerhin der Trost, sich auch als Zweiter des Regionalpokals für die erste Runde im Cupwettbewerb auf Hessenebene qualifiziert zu haben. Gegner wird voraussichtlich im November eine Mannschaft aus dem Raum Gießen sein.

Das Cupspiel um den dritten Platz gewann die TSG Wilhelmshöhe ebenfalls deutlich mit 7:0 gegen den SV Seigertshausen. (eki)

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