Kreispokal-Viertelfinale: Mengsberg ehrgeizig - Schwalmstadt ersatzgeschwächt

Abdali setzt auf Konter

Keine Angst vor großen Namen: FSG-Spielertrainer Abdul Abdali, der gegen den 1.FC Schwalmstadt auf eine Pokal-Überraschung hofft. Foto: Hahn/nh

Schwalm-Eder. Wer überwintert im Fußball-Kreispokal? Diese Frage wird im Viertelfinale beantwortet, in dem am heutigen Mittwoch die ersten beiden Partien über die Runden gehen. 

FSG Chattengau/Metze - 1. FC Schwalmstadt (18 Uhr in Metze). „Im Pokal gibt es immer Überraschungen“, erklärt FSG-Spielertrainer Abdali vielsagend. Und hofft genau darauf, „auch wenn Schwalmstadt natürlich klarer Favorit ist.“ Trotz einiger angeschlagener Spieler kann der Gastgeber auf seine in der Meisterschaft noch ungeschlagene Mannschaft zurück greifen. Und auf Neuzugang Dennis Hess, der Abdul Abdali (schon vier Saisontore) im Sturm unterstützen wird. Der setzt mit seinem 4:2:3:1-System auf Konter - und auf 90 Minuten „Vollgas“, um dem Verbandsligisten Paroli bieten zu können.

Der hat mit argen Personalproblemen zu kämpfen. Neben Steven Preuß, Benedikt Jäckel, Leon Lindenthal, Ricardo Seck und Patrick Herpe fallen nun auch noch Innenverteidiger Fabian Seck (Bänderdehnung im Knöchel) und Sefa Cetinkaya (rotgesperrt) aus. Für ihn könnte Fatih Celiksoy in die Viererkette rücken. Auf ein Kurz-Comeback nach fünf-monatiger Pause hofft Peter Liebermann. Dazu reist der FCS mit der Enttäuschung über die 0:2-Heimschlappe gegen Sand an. Also dient der Pokalauftritt auch der Wiedergutmachung. Und um sich laut Trainer Harald Hauer „das nötige Selbstvertrauen“ für die kommenden Aufgaben in der Meisterschaft zu holen. Voraussetzung: „Wir müssen uns gut präsentieren.“ Also der Favoritenrolle bei einem ehrgeizigen Gegner gerecht werden.

TSV Mengsberg - TSV Wabern (18.30 Uhr am Engelhain). Nach dem Hit ist vor dem Hit: Gerade erst im Spitzenspiel der Gruppenliga mit 4:1 gegen die SG Kirchberg/Lohne siegreich, hat Mengsberg mit Wabern im Kreispokal ein weiteres Top-Team zu Gast. „Wir sind bis ins Viertelfinale gekommen und wollen nun möglichst auch bis ins Endspiel vordringen“, macht Martin Kubitschko, Mengsbergs Sportlicher Leiter, den Ehrgeiz des Spitzenreiters im Pokal deutlich.

Dagegen setzen die Gäste laut Spielertrainer Christian Leck andere Prioritäten: „Die Pokalaufgabe wird natürlich keineswegs weggeschenkt, doch wichtiger ist mir die Meisterschaft.“ Zudem plagen ihn arge Personalprobleme, so dass möglicherweise sogar Torwart Kim Sippel im Feld ran muss. (ohm/zkv)

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