Kreispokal: Schwalmstadt dreht nach Rückstand Partie gegen Chattengau/Metze

Wolf leitet den Sieg ein

Hatte mehr zu tun, als ihm lieb war: Schwalmstadts Jan-Philipp Trümner (links) versucht hier den schnellen Andre Itter von der FSG Chattengau/Metze zu stören. Foto: Kasiewicz

Metze. Die Partie verloren, den Respekt des Gegners gewonnen. Im Kreispokal-Viertelfinale zwischen den Fußballern der FSG Chattengau/Metze und dem 1. FC Schwalmstadt setzte sich der Favorit in einer offenen Partie mit 4:2 (0:0) durch und zieht damit ins Halbfinale ein.

Die Heimelf ging zwischenzeitlich sogar mit 2:0 in Führung, bevor es durch die verletzungsbedingte Auswechslung des FSG-Schlussmannes Björn Schröck zum Einbruch kam.

„Ab dem Zeitpunkt war es schwer für uns. Björn hat uns von hinten heraus Sicherheit gegeben“, meinte FSG-Stürmer Abdul Abdali. Spielertrainer Matthias Tropmann musste in den Kasten und fehlte der Heimmannschaft in der Schlussphase in der Offensive.

Beim Verbandsligisten drehte Jan-Henrik Wolf fast im Alleingang die Partie. Zu Beginn des Spiels verschoss er zwar noch einen Elfmeter (9.), doch das sollte eine Randnotiz bleiben. Bis zur Halbzeitpause war es ein Spiel mit leichten Feldvorteilen für die Gäste.

In der 62. Spielminute gelang Deniz Kilic vom Kreisoberligisten nach einem Tropmann-Eckball die Führung. Kurios: Schiedsrichter Felix Kempa hatte beim vorangegangenen Freistoß von Kevin Genilke auf Abstoß entschieden. Schlussmann Seck korrigierte Kempa, doch seine Ehrlichkeit wurde nicht belohnt – 1:0. Nur eine Minute später wurde Andre Itter von Lukas Ide im Strafraum gefoult. Gelnike verwandelte den fälligen Strafstoß sicher - 2:0. Dann begann die Wolf-Show. Erst bereitete er den 2:1-Anschlusstreffer durch Andre Karl vor (78.), dann schob er einen Querpass nach starkem Solo von Jan-Philipp Trümner ins leere Tor - 2:2 (81.). In der 88. Minute versenkte Wolf einen Freistoß aus 22 Metern, um dann in der Nachspielzeit den Endstand vorzubereiten. Seinen Pass muss Edgar Klaus nur noch über die Linie drücken.

„Wir haben uns heute nicht aus der Ruhe bringen lassen. Auch wenn viele Spieler fehlen, vertraue ich den Jungs auf dem Platz voll und ganz.“, meinte Gästecoach Harald Hauer.

Von Tim Ellrich

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