Sparkasse Göttingen Cup: 1:3-Niederlage im Finale gegen Landesligist SCW Göttingen

Grones Dreifach-Stress zu viel

Hartes Kopfball-Duell: Grones Torschütze Oliver Waas (li.) und Weendes Steffen Claassen sind hochgestiegen. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Das war dann doch des Guten zu viel für den FC Grone. Der Landesliga-Aufsteiger hatte am Freitag das Halbfinale im Sparkasse Göttingen Cup (2:0 gegen Hainberg) bestritten, am Samstag dann das Spiel der ersten Runde im Fußball-Bezirkspokal in der Knochen (3:1-Sieg in Nörten) und am Sonntag nun das Finale im Sparkasse Göttingen Cup. Dieses Cup-Finale endete mit einer 1:3 (1:1)-Niederlage des Teams von Trainer Jozo Brinkwerth gegen den Mitveranstalter SCW Göttingen, der sich in der elfjährigen Historie dieses Turniers erstmals in die Siegerliste eintragen konnte.

Beide Trainer waren sich indes einig, dass es ein verdienter Erfolg der Weender am Groner Rehbach war. „Wir hatten sicherlich die Mehrzahl an Torchancen. Allerdings hat uns Grone alles abverlangt, das ist eine sehr starke Mannschaft“, zollte SCW-Coach Marc Zimmermann dem Gegner hohes Lob. Am Freitagabend war sein Team durch einen ungefährdeten 6:0-Sieg gegen den Bovender SV ins Endspiel eingezogen.

1:1 mit dem Pausenpfiff

Die erste Tormöglichkeit hatten die Weender durch Jörn Beckmann, der aus halblinker Position abzog, der Ball aber von Grones Schlussmann Dennis Koch zur Ecke gelenkt werden konnte. Nur drei Minuten später rettete auf der Gegenseite SCW-Torwart Alexander Krüger gegen Richard Hehn. In der 27. Minute aber gingen die Gastgeber durch ihren Torjäger Oliver Waas mit 1:0 in Führung. Waas nahm einen langen Pass von Tobias Schütte auf, scheiterte zuerst an Krüger, dessen Abpraller er dann jedoch über die Linie drücken konnte. Mit dem Pausenpfiff schaffte Weende noch den 1:1-Ausgleich, als Maikel König bei einer Rechtsflanke den Ball volley flach im langen Toreck versenken konnte.

„Wir haben uns trotz des schweren Wochenend-Programms gut verkauft, hätten allerdings unsere Konter konsequenter zu Ende bringen müssen“, haderte Brinkwerth mit der Chancenverwertung und ärgerte sich, dass „wir vor dem 1:1 nicht das 2:0 gemacht haben“.

Sieben Minuten vor dem Schlusspfiff war es Jakob-Hanno Westfal, der das Leder nach einer Linksflanke des eingewechselten Sascha Kuhlenkamp über die Linie drückte. Und in der Schlussminute machte der ebenfalls eingewechselte Manuel Diehn mit dem 3:1 im Nachsetzen alles klar für die Weender. - Tore: 1:0 Waas (27.), 1:1 König (45.), 1:2 Westfal (83.), 1:3 Diehn (90.). - Gelb-Rote Karte: Schütte (Grone/90.). (gsd)

Von Walter Gleitze

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