MFV: Beetz peilt mindestens vier Punkte an

Beim Vierten und gegen den Fünften

Kevin Hermansa

Melsungen. Ein Blick auf die Tabelle und der FV Melsungen 08 müsste gewarnt sein. Denn: Der heimische Fußball-Verbandsligist bekommt es am Wochenende mit dem Vierten und Fünften zu tun, wenn er am Samstag (Anstoß 15.30 Uhr) beim SC Willingen antritt und am Montag (Anstoß 15 Uhr) CSC 03 Kassel zu Gast hat.

Zwei Mannschaften, die in den letzten Wochen für Furore sorgten. Trotzdem peilt MFV-Spielertrainer Beetz „mindestens vier Punkte“ an, weil auch seine Mannschaft gut drauf ist und sich in der Spitzengruppe festsetzen will.

In Willingen muss sie allerdings auf Alexander Raabe, Tobias Frommann und Niklas Rading verzichten. Angesichts der Breite des Kaders kein (großes) Problem, steht doch mit Marvin Haas, Max Germeroth und Kevin Hermansa adäquater Ersatz zur Verfügung. Die Gastgeber beklagen den Ausfall von Außenverteidiger Tobias Schumann (Schlüsselbeinbruch), können aber ansonsten auf die Elf zurückgreifen, die zuletzt in Rothwesten gewann. Mit 4:0, wobei Patrick Plonka alle vier Treffer gelang. „Er stand goldrichtig, wurde aber auch wunderbar bedient“, erklärt Trainer Uwe Schäfer die Sternstunde seines Angreifers. Unter besonderer Berücksichtigung seines exzellent harmonierenden Kollektivs, das eingespielt, selbstbewusst und taktisch äußerst flexibel auftritt, nachdem die Upländer in der letzten Saison noch im Abstiegskampf verstrickt waren.

Den meidet auch der CSC, hält nach neun Spieltagen vielmehr Kontakt zur Spitze. „Sicherlich kein gewöhnlicher Aufsteiger“, weiß Sascha Beetz um die individuelle Stärke der Alexi-Elf. Das Sechser/Pärchen Käthner/Kuhn etwa hat Regionalliga- bzw. Hessenligaerfahrung. Dazu der pfeilschnelle und technisch gewiefte Flügelstürmer Karim Kouay (ein Fall für Raabe?) und die gefährliche Sturmspitze Igor Radisavlejevic (schon sechs Tore).

Trotz dieser Offensivstärke baut Lothar Alexi erstmal auf eine kompakte Defensive, wobei er wieder auf Tim Metzner zurückgreifen kann. „Wir wollen erstmal nichts zulassen und dann schauen, was nach vorne möglich ist“, erläutert der CSC-Coach seine vorsichtige Taktik. Sein Kollege lässt sich davon nicht blenden. Und weiß, „dass wir auch nach hinten extrem aufmerksam sein müssen.“(ohm) Foto: Hedler/nh

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