Verbandsliga: 1. FC Schwalmstadt erwartet starken Aufsteiger

Cetinkaya kehrt zurück

Auf ihn sollte der FCS besonders aufpassen: CSC-Antreiber Christian Käthner, der 53 Spiele in der Regionalliga bestritten hat. Foto: nh

Schwalmstadt. Es muss einiges passiert sein, wenn ein Fußballtrainer vor einem Spiel nicht unbedingt das Ergebnis, sondern den „Auftritt“ seiner Mannschaft in den Fokus stellt. So geschehen beim kriselnden Verbandsligisten 1. FC Schwalmstadt.

Die Mannschaft von Trainer Harald Hauer hat am Samstag (15 Uhr, Herbert-Battenfeld-Stadion) den starken Aufsteiger CSC Kassel zu Gast. „Wenn wir vernünftig auftreten, bin ich zufrieden“, sagt Hauer vor dem Heimspiel. Denn an einem „vernünftigen Auftritt“ mangelte es zuletzt. Der 0:5-Blamage beim Tabellenletzten Petersberg folgte eine 0:7-Pleite in Flieden. Zudem wartet die Mannschaft bereits seit 270 Minuten auf einen Treffer und seit Saisonbeginn auf einen Heimsieg.

Aber wer soll die Tore schießen? Sturmhoffnung Leon Lindenthal fällt genauso weiter aus wie Benedikt Jäckel. Für Patrick Herpe könnte es allenfalls zu einem Kurzauftritt reichen. Immerhin kehrt Sefa Cetinkaya nach abgesessener Sperre zurück. Er könnte das Offensivspiel über die Außen beleben. Im Zentrum bleibt damit wohl weiter Last-Minute-Neuzugang Andre Karl gesetzt.

Neben Cetinkaya kehrt auch der in Flieden schmerzlich vermisste Abräumer Fabian Seck in die Innenverteidigung zurück. Denn vor allem auf eine kompakte Defensive kommt es an, darüber sollte sich der Verbandsligist Sicherheit holen. „Wir müssen im Kollektiv mehr gegen den Ball arbeiten“, fordert Hauer. Zudem darf sein Team nach einem etwaigen Rückstand nicht wieder auseinanderfallen, denn der CSC hat ebenfalls ein Team, das solche Situationen ausnutzen kann.

Der Aufsteiger aus der Herkules-Stadt ist der traditionsreichste Neuling in der Liga und hat einen wahren Durchmarsch hinter sich. 2013/14 stieg das Team von der A-Liga in die Kreisoberliga auf. Es folgten zwei Meisterschaften in der Kreisoberliga und der Gruppenliga. Immer dabei: Coach Lothar Alexi. Der für Gruppenliga-Verhältnisse schon zu starke Kader wurde vor der Serie nur in der Spitze verstärkt. Königstransfer war Christian Käthner.

Der Achter lief 53 Mal in der Regionalliga auf und schlug direkt ein: fünf Spiele, fünf Tore. Dazu gibt es mit Marvin Kuhn (kam aus Vellmar) einen Hessenliga-erfahrenen Defensivmann. Auf Außen wirbelt der schnelle Karim Kouay. Als Sturmtank agiert der 36-jährige Igor Radisavljevic (traf 24 Mal in der Gruppenliga). (dts) Foto: Hahn/nh

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