Köthe erstmals in Verantwortung für Verbandsligist Melsungen

Köthe erstmals in Verantwortung für Verbandsligist Melsungen: Chance für Gibhardt

Martin

Melsungen. Mit Interimstrainer Martin Köthe tritt Fußball-Verbandsligist Melsunger FV am Sonntag (14 Uhr) bei den Adlern aus Weidenhausen an. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit eines Spielausfalls groß.

„Ich halte es für fraglich, dass die Partie angepfiffen wird“, sagt Weidenhausens Sportlicher Leiter Stefan Stederoth mit Blick auf die Platzverhältnisse. Das ist dem neuen Übungsleiter der Bartenwetzer erstmal egal. „Wir bereiten uns ganz normal auf die Partie vor“, so Köthe.

Allerdings wird diese Woche nur heute trainiert, am Dienstag stand eine Mannschaftssitzung nach der Entlassung von Timo Rudolph und Sascha Beetz (wir berichteten) auf dem Programm. Dabei ging es Köthe vor allem darum, in die Mannschaft hineinzuhorchen. „Das Team ist extrem verunsichert. Das Selbstvertrauen ist nach der Niederlagenserie komplett weg“, hat Köthe, der eigentlich die zweite Mannschaft (sind bereits in der Winterpause) trainiert, festgestellt. Trotz oder gerade wegen seiner Freundschaft zu den entlassenen Trainern ist Köthe eingesprungen. „Keiner will, dass die Mannschaft absteigt“, meint er.

Trotzdem wird es natürlich schwer, gerade bei Angstgegner Weidenhausen was Zählbares mitzunehmen. Zumal die verletzten Boris Bajic, Nick Krug und Alexander Raabe allesamt ausfallen.

Das bedeutet für Köthe vor allem Umbaumaßnahmen auf der Sechserposition. Möglich, dass Dennis Gibhardt und Lukas Eberwein aus der Kreisoberliga-Reserve im Mittelfeld auflaufen. Sicher ist zumindest, dass Rudolph und Beetz zumindest in Weidenhausen nicht zum Kader gehören werden.

Taktisch wird der 38-Jährige, der seit fünf Jahren im Verein ist, für das Spiel nicht viel verändern. „Dafür ist die Zeit auch zu knapp“, sagt der Melsunger. Spekuliert er denn mit einer Weiterbeschäftigung über den Winter hinaus? „Darüber mache ich mir keine Gedanken. Mit bereitet auch die Arbeit mit der Reserve großen Spaß“, sagt der C-Lizenzinhaber. Womöglich bleibt ihm der Erfolg mit der Reserve (steht auf dem zweiten Tabellenplatz) auch zwei Ligen höher treu. (dts) Foto: nh

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