Verbandsliga: Rothwesten feiert mit 3:1-Sieg gegen Eschwege ersten Heimerfolg

Ein Dreier zur rechten Zeit

Abgehoben: Eschweges Cristian Vidal Gadea macht den Flieger, als er an dem am Boden liegenden Rothwestener Abdullah Al Omari hängen bieb und ins Straucheln gerät. Foto: Malmus

Rothwesten. Am Ende konnte man im Rothwestener Bergstadion regelrecht hören, wie Trainer Gerhard Siewert nach dem 3:1 (1:1)-Erfolg seines TSV im Spiel der Fußball-Verbandsliga gegen SV 07 Eschwege die Steine vom Herzen fielen.

„Bisher lief es ja nicht unbedingt gut für uns, deshalb ist der Sieg heute so wichtig. Den haben wir uns mit einer starken kämpferischen Leistung redlich verdient“, zog der Coach ein zufriedenes Fazit.

Einfach war es allerdings nicht gegen gut organisierte Eschweger, das eigene Spiel aufzuziehen. So bekamen die Zuschauer im Bergstadion zunächst nur gute Aktionen von den Gästen zu sehen. Einzig ein Schüsschen von Kristian Noja, der am Tor von Schlussmann Danny Göhler vorbeirollte, sorgte für Entlastung. (10.). Da hätte Eschwege bereits führen können: Nach toller Kombination über Jan Kaufmann und Sascha Fricke kam dann allerdings Mathias Tadeis Gambetta vor dem Tor einen Schritt zu spät (6.).

Zunehmend verloren die Gäste aber ihre Linie, sodass die Gastgeber besser Zugriff auf das Spiel bekamen. Die ließen sich auch nicht lange bitten: Noja schickte den schnellen Cedric Dziabas über rechts, dessen Flanke nahm der agile Abdullah Al Omari auf und überwand Göhler zur bis dahin glücklichen 1:0-Führung (24.).

Eschweges Trainer Rafal Klajnszmit beorderte nun seinen Kapitän Christopher Minne ins Mittelfeld, weshalb der Druck auf das Tor der Gastgeber wieder zunahm. Nach einem Schubser von Viktor Schan an Kamil Kwiatkowski entschied Schiedsrichter Steffen Rabe auf Foulelfmeter. Gambetta ließ sich die Chance nicht nehmen und glich mit einem Schuss in die Tormitte, zum verdienten 1:1-Pausenstand aus (41.).

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Gastgeber den größeren Siegeswillen und angeführt vom überragenden Mirko Müller erspielten sie sich schnell ein paar Chancen. In der 55. Minute war es dann so weit: Noja bediente Müller, der mit einem herrlichen Schuss aus 20 Metern in den Winkel und dem Tor des Tages die 2:1-Führung für die Fuldataler erzielte. Was dann noch kam, war das 3:1. Wiederum war es Al Omari, der seine Mannschaft nach Flanke Dziabas jubeln ließ (63.). Zwar drängten die Gäste auf den Anschlusstreffer, doch mit Glück und Geschick verteidigte der TSV sein Tor. Am Ende stand ein hart erarbeiteter Erfolg, der den Rothwestenern Auftrieb für die nächsten schweren Spiele verleihen sollte.

Von Horst Schmidt

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