Verbandsliga: Hauer mit mehr Alternativen in der Offensive

Duell der Sorgenkinder

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Leon Lindenthal

schwalmstadt/kassel. Wenn zwei Sorgenkinder aufeinander treffen, muss sich eins davon danach meist noch mehr Sorgen machen. Ein Sieg dagegen könnte nach der vorausgegangenen Sieglosigkeit als Befreiungsschlag durchgehen. Eine Bedeutung, die dem Kellerduell der Fußball-Verbandsliga zwischen dem KSV Hessen Kassel II und dem 1. FC Schwalmstadt (So. 15 Uhr) durchaus zukommt.

„Wir werden alles versuchen, den Schalter umzulegen“, erklärt FCS-Trainer Hauer nach vier Schlappen in Folge. Der Schlüssel dazu dürfte in der Abwehr liegen, denn die kassierte bisher so viele Gegentore wie keine andere Mannschaft (26). Verantwortlich dafür: individuelle Fehler, aber auch fehlende Konsequenz beim Klären von kritischen Situationen. „Wir dürfen uns nicht zu schade sein, den Ball auch mal einfach nur wegzuschlagen“, sagt Harald Hauer.

Natürlich hofft er auf eine baldige Rückkehr von Kapitän Janis Lerch, der aber immer noch angeschlagen ist. Also könnte Peter Liebermann erneut in die Innenverteidigung rücken, während Jakob Gerstung wohl eher eine Alternative fürs zentrale Mittelfeld ist, wo es Steven Preuß (gesperrt) zu ersetzen gilt. Mehr Alternativen hat der Schwälmer Coach in der Offensive, seitdem Leon Lindenthal und Benedikt Jäckel wieder im Training sind.

Mit Jens Wörner (kehrt zurück), aber ohne Sebastian Busch (gesperrt) kann Hauers Kollege Thorsten Hirdes planen, der in der Hessenliga-Saison 2014/2015 sechs Monate Co-Trainer vom damaligen FCS-Coach Christoph Keim war. Weiterhin gibt es ein Wiedersehen mit Rolf Sattorov. Ansonsten müssen sich die Gäste aufgrund des personellen Umbruchs bei den Junglöwen auf viele neue Gesichter einstellen. Ein Grund dafür, dass es bei der Regionalliga-Reserve noch nicht so recht läuft. „Wir brauchen noch Zeit, alle Baustellen abzuarbeiten“, meint Trainer Hirdes. Weiß aber auch, dass die Zeit für ein Erfolgserlebnis drängt. (ohm) 

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