Fußball-Verbandsliga: Baunatal kämpft Schwalmstadt im Kellerduell nieder

3:2 – Eintracht im Glück

Nicht zu stoppen: Baunatals Blazej Wierzbicki (Mitte) setzt sich beim 3:2-Sieg seiner Eintracht im Laufduell gegen Schwalmstadts Steven Preuss (links) durch. Foto: Malmus

baunatal. Dank einer starken Anfangsphase setzte sich der stark ersatzgeschwächte Aufsteiger Eintracht Baunatal im Kellerduell der Fußball-Verbandsliga mit 3:2 (3:1) gegen das neue Schlusslicht 1. FC Schwalmstadt durch. Am Ende fiel der Sieg etwas glücklich aus.

Kaum waren in Großenritte fünf Minuten gespielt, schon lag das Team von Trainer Manfred Katluhn mit 1:0 vorn. Eigentlich war eine Hereingabe der Eintracht schon geklärt, doch im Getümmel wurde Florian Pusch von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Maximilian Norwig sicher zur Führung für die Gastgeber. Nur drei Minuten später hatten die Schwälmer Glück, als Puschs Kopfball am Pfosten landete und Jörn Katluhns harmloser Nachschuss von FCS-Torhüter Mario Wörmann aufgenommen werden konnte.

Dann aber fiel doch das 2:0. Eray Agzikaras Freistoß konnte Abwehrspieler Catalin Cobileanu fast unbedrängt einköpfen (19.). Die Gäste, die sich zu keiner Phase des Spiels aufgaben, hatten eine schnelle Antwort parat: Steven Preuss ließ mit seinem Schuss aus 20 Metern Baunatals Torhüter Maurice Kraft keine Chance und verkürzte auf 1:2 (21.). Das war es aber noch nicht in der ersten Halbzeit: Erst bekam FC-Abwehrspieler Jan Niklas Brandner nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot (26.), dann mussten die Gäste nach einem abgefälschten Schuss von Tim Kraft aus 30 Metern noch das 1:3 verdauen (28.). Für Schwalmstadt kam es aber noch schlimmer. Bei einem harmlosen Zweikampf verletzte sich Leon Lindenthal so schwer, dass er in ein Kasseler Krankenhaus eingeliefert werden musste. Es besteht der Verdacht auf eine Knöchelverletzung.

Nach dem Seitenwechsel waren die Höhepunkte etwas rarer gesät. Patrick Herpe war nach einem abgefälschten Schuss von Kevin Kutzner zur Stelle und verkürzte auf 2:3 (53.). Die Gäste hatten nun zwar mehr Spielanteile, doch auf der anderen Seite vergaß die Eintracht ihre Konter konzentriert abzuschließen. Am Ende sehnten die Gastgeber nach Gelb-Rot gegen Tim Kraft (83.) den Schlusspfiff herbei.

„Mit der Einstellung meiner Elf bin ich zufrieden. Wir haben den Kampf angenommen und wichtige Punkte eingefahren“, sagte der sichtlich geschaffte Eintracht-Coach Manfred Katluhn nach einer nervenaufreibenden Partie.

Von Horst Schmidt

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